Bamberg
Chefarzt-Prozess

Zwei Ärztinnen standen im Chefarzt-Prozess Rede und Antwort

Nach der Sommerpause im so genannten Chefarzt-Prozess ging am Montag vor dem Landgericht Bamberg die Beweisaufnahme weiter. Das Gericht befragte eine Krankenhaus-Ärztin aus Forchheim und eine niedergelassene Ärztin aus dem Raum Coburg.
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Foto: Nicolas Armer/dpa
Foto: Nicolas Armer/dpa
Vor zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern ist heute am Bamberger Landgericht der so genannte Chefarzt-Prozess weitergegangen. Die Zweite Strafkammer setzte - nach fast vierwöchiger Sommerpause - die Beweisaufnahme fort.

In dem am 7. April begonnenen Prozess muss sich der inzwischen 50 Jahre alte ehemalige Leiter der Klinik für Gefäßchirurgie am Bamberger Klinikum, Heinz W., wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs von zwölf Patientinnen und Mitarbeiterinnen verantworten.

Am Montag wurden zwei Ärztinnen im Zeugenstand befragt. Es handelte sich um eine Krankenhaus-Ärztin aus Forchheim, die einem mutmaßlichen Opfer des Angeklagten W.s Ende Juli 2014 die Entnahme einer Blutentnahme verwehrte. Sie erklärte ausführlich, warum sie dies tat.

Eine Anzeige der jungen Frau, die in Forchheim abgewiesen wurde, brachte später die Ermittlungen gegen den Chefarzt in Gang. Sie war damals Praktikantin im Bamberger Klinikum und hatte nach der Teilnahme an einer angeblichen Studie von Heinz W. Verdacht geschöpft.

Die andere Zeugin ist eine Kollegin vom Vater der Praktikantin. Sie schilderte, wie sich bei der Familie der jungen Frau der Verdacht eines sexuellen Missbrauchs durch den Chefarzt entwickelte.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie später auf Infranken.de.
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