Bamberg
Benefizaktion

Viermal spielen, viermal spenden

Die Brose Baskets gehen in ihrer Vorbereitung auf die neue Saison für vier Spiele auf Tour. Die Eintrittsgelder gehen an vier Projekte, die vom Verein "Franken helfen Franken" unterstützt werden.
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Freuen sich auf die Benefiz-Spiele (von links): Bambergs Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Kepic, Brose-Baskets-Sportdirektor Wolfgang Heyder, Stadtbau-Direktor Heiner Kemmer, der Chef der Bamberger Kinderklinik, Karl-Heinz Deeg und "Franken helfen Franken"-Botschafter Martin Wilbers von der Mediengruppe Oberfranken  Foto: sportpress
Freuen sich auf die Benefiz-Spiele (von links): Bambergs Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Kepic, Brose-Baskets-Sportdirektor Wolfgang Heyder, Stadtbau-Direktor Heiner Kemmer, der Chef der Bamberger Kinderklinik, Karl-Heinz Deeg und "Franken helfen Franken"-Botschafter Martin Wilbers von der Mediengruppe Oberfranken Foto: sportpress
"Wir wollten sowieso ein paar Spiele außerhalb der Brose-Arena machen", sagt Brose-Baskets-Sportdirektor Wolfgang Heyder und erklärt damit, warum, sein Team in der Vorbereitung für vier Spiele durch fremde Hallen tingelt. Vier Spiele bei denen die Baskets eigentlich keinen Eintritt verlangen wollten. Aber dann kam die Idee, diese als Benefizspiele laufen zu lassen. Und so werden die Bamberger Basketballer in Breitengüßbach (30. August gegen Ulm), in der Graf-Stauffenberg-Halle (3. September gegen Baunach), in Coburg (10. September gegen Tübingen) und beim Maxit-Cup in der Graf-Stauffenberg-Halle (13./14. September) für einen guten Zweck auflaufen.

In Kooperation mit dem Verein "Franken helfen Franken" wurden vier gemeinnützige Projekte auserkoren, die sich schon im Vorfeld sehr über die zu erwartenden Spenden freuten. So zum Beispiel der Chefarzt der Bamberger Kinderklinik Karl-Heinz Deeg, der das Geld auf zwei Projekte verteilen will, die ihm sehr am Herzen liegen. Zum einen ist dies "Harl.e.kin", das sich um die Nachsorge von Frühlingsgeburten kümmert. Zum anderen fließt das Geld in die Erforschung des plötzlichen Kindstodes. Hier hat das Bamberger Klinikum ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland. Denn aufgrund fehlender Finanzen gibt es sonst nirgendwo eine Überwachung der kleinen Risiko-Patienten.

Darüber hinaus kann sich auch das neue Chapeau-Claque-Kulturzentrum, das auf dem Schaeffler-Gelände entstehen soll, auf finanzielle Unterstützung einstellen, ebenso wie die Lebenshilfe Bamberg, die immer wieder Gelder sammelt, um Sportler zu den Special Olympics zu schicken.

Das vierte Projekt ist ganz eng mit dem Bamberger Basketball verbunden. Hier wird das momentan noch in der Planung befindliche Jugendförderzentrum in der Gereuth unterstützt. Die dort entstehende Basketballhalle soll den Profis und Nachwuchsmannschaften der Brose Baskets ein Heim bieten, doch in erster Linie ein Anlaufpunkt für Jugendliche aus dem Stadtteil sein. In der "offenen Halle" können die Kinder Basketball spielen, Tanz-Workshops abhalten oder einfach zusammen abhängen - und das alles in Eigenverantwortung. Zwar werden Trainer der Baskets und ein Sozialpädagoge vor Ort sein, aber die Jugendlichen sollen hier lernen, selbst Probleme zu lösen und sich in der Gruppe zu organisieren.


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