Was haben ein Pyrit und ein Schulleiter gemeinsam? Geradlinig, kantig und klar sei das Mineral und so, wie dieses aus einem Kalkstein herauswachse, brächten auch die neuen Rektorinnen und Rektoren eine gute Basis mit. Diesen Vergleich wählte die fachliche Leiterin der Staatlichen Schulämter im Landkreis und in der Stadt Bamberg, Gisela Bauernschmitt, als sie heute die neuen "Funktionsstelleninhaber" an den Grund- und Hauptschulen im Raum Bamberg vorstellte. Als Schulleiter haben Ulrike Bäuerlein (Hainschule Bamberg), Klaus Friedmann (Memmelsdorf), Andrea Saul (Königsfeld) und Martin Schricker (Trimbergschule Bamberg) neue Aufgaben übernommen. Neue Konrektoren sind Barbara Baur-Huther (Strullendorf) und Hans-Bernhard Ziegler (Trimberschule). Anna Birklein ist die neue Koordinatorin für Förderunterricht (Hirschaid) im Gebiet des Staatlichen Schulamtes.


Bei einer kleinen Feier im Staatlichen Schulamt sicherte der städtische Schulreferent, Bürgermeister Werner Hipelius, den neuen (Kon)Rektoren zu, seine Tür werde jederzeit für sie offen stehen. Wenn es Probleme gibt, säßen Kommunalpolitik und Schulen in einem Boot und müssten sie vor Ort lösen. Den Eltern und Kindern ist es nach Hipelius' Erfahrung gleichgültig, ob der Staat zuständig wäre oder nicht.

Als Stellvertretender Landrat beglückwünschte und bedauerte Johann Pfister die "Neuen". Sie übernähmen keine leichte Aufgabe, weil sie im Interesse der Schule immer das Beste aus dem machen müssten, was der Politik einfalle. Zum Beispiel die neue Mittelschule. Er stellte die Frage in den Raum, ob solche Trends, die auch viel Geld kosten, wirklich effektiv sein werden.

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