Bamberg
Verwandtschaft

Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Urenkelin Böttingers in Bamberg zu Besuch

Das sind viele "great", die vor dem Namen von Mary Felsecker-Böttinger Smits stehen. Genauer gesagt, sechs Stück. Denn die Amerikanerin aus dem Bundesstaat South Carolina ist die Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Urenkelin (englisch "great") von Johann Ignaz Tobias Böttinger.
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Mary Felsecker-Böttinger Smits (rechts) mit ihrer Schwester Carol zu Besuch in der Villa Concordia Foto: Barbara Herbst
Mary Felsecker-Böttinger Smits (rechts) mit ihrer Schwester Carol zu Besuch in der Villa Concordia Foto: Barbara Herbst
Das ist der Mann, der Anfang des 18. Jahrhunderts das Grundstück für die Villa Concordia kaufte und dem das Haus 1787 gehörte.

Heute ist es ein internationales Künstlerhaus - wie passend, dass Amerikanerin Mary selbst Kunst studiert hat. Als Fotografin richtet sie die Kamera in der Villa auf die "Vogel-Stuckdecken" des Stuckateurs Johann Jakob Vogel. Oder sie hält den Brunnen mit klarem Wasser im Inneren des Hauses fest.

Mit Schwester Carol und Mann David ist sie angereist, um sich auf die Spuren ihrer Vorfahren zu machen. "Sie stammen alle aus Europa", sagt Mary. So überlegte sie mit Ehemann David, zum 40-jährigen Hochzeitstag eine Reise nach Deutschland zu unternehmen. Ihre Familiengeschichte führte sie nach Bamberg. "Bamberg wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben", sagt Mary. "Es ist der Ort, an dem meine Familie ihren Ursprung hat."

Denn es besteht nicht nur eine Verbindung zum Hause Böttinger: Marys Ur-Ur-Großvater war Franz Josef Felsecker (1805 bis 1886), Sohn des früheren Bamberger Bürgermeisters Johann Anton Felsecker.
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