Bamberg
Geschäftsidee

"Unverpackt Bamberg" knackt Fundingschwelle

Die sogenannte Foundingschwelle von 30.000 Euro ist erreicht. Damit kommen zwei Schwestern ihrem Traum eines "Unverpackt"-Ladens ein großes Stück näher.
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Die Schwestern Alina und Theres Gerischer sind auf dem Weg zu einem "Unverpackt"-Laden.  Foto: Sarah Seewald
Die Schwestern Alina und Theres Gerischer sind auf dem Weg zu einem "Unverpackt"-Laden. Foto: Sarah Seewald
Sie wollen einen Laden in Bamberg eröffnen, in dem Lebensmittel ohne Verpackung zu haben sind: Die Schwestern Theres und Alina Gerischer. Um dies zu verwirklichen, haben die beiden eine Crowdfundingkampagne gestartet. Bei dieser "Schwarmfinanzierung" entscheidet jeder Spender, wie viel Geld er geben möchte, um die Unternehmensgründung der Schwestern zu unterstützen.

Die freuen sich, dass es nun doch so schnell ging: Waren es am Wochenende noch 25.000 Euro, sind zwischenzeitlich die fehlenden 5000 Euro bis zur sogenannten "Foundingschwelle" zusammengekommen. Das heißt: Nachdem die 30 000 Euro geknackt sind, wird das Geld an die Schwestern ausgezahlt. Wäre diese Grenze nicht erreicht worden, hätte "Unverpackt Bamberg" keine Spendengelder ausgezahlt bekommen.


60.000 bis 80.000 Euro notwendig

Die Initiatorinnen waren von Anfang an zuversichtlich, wie Theres Gerischer (18) sagt. "Der nächste Schritt ist nun der Gang zu Bank und das Fragen nach einem Kredit." Denn die Schwestern rechnen mit 60 000 bis 80 000 Euro, die sie zur Eröffnung eines Einzelhandelsgeschäftes aufbringen müssen. "Das lehren die Erfahrungen anderer Besitzer von Unverpackt-Läden. Außerdem haben wir schon einen Businessplan geschrieben", erläutert Theres Gerischer.

Sollte auch die Kreditaufnahme erfolgreich verlaufen, stünde als Nächstes die Suche nach geeigneten Räumen an - "wir sind schon jetzt dabei", deutet die junge Unternehmensgründerin an.

Die Crowdfundingkampagne von ihr und ihrer Schwester Alina (22) läuft nach wie vor weiter. Unter dem Link https://www.startnext.com/unverpackt-bamberg gelangt man auf die Internetseite, auf der man sich finanziell beteiligen und damit die Realisierung eines Ladens, der ohne Plastikverpackungen auskommen will, unterstützen kann.

Wer den Weg der beiden Schwestern mit ihrer "Unverpackt Bamberg"-Idee verfolgen möchte, kann dies gut auf der entsprechenden Facebookseite tun. Sie wird von den beiden regelmäßig mit Informationen versorgt. "Wir sind auf die Community angewiesen, damit unser Projekt erfolgreich sein kann", sagt die jüngere der beiden Schwestern.
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