Bamberg

Uni bezieht bald neue Räume

Das neu geschaffene Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT) wird bis Anfang 2017 stufenweise an den Zwinger umsiedeln.
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Staatsministerin Melanie Huml ließ sich gestern zeigen, wie die früheren Produktionsräume der Firma Rupp und Hubrach am Zwinger für das Denkmalkompetenzzentrum umgenutzt werden sollen. Foto: Ronald Rinklef
Staatsministerin Melanie Huml ließ sich gestern zeigen, wie die früheren Produktionsräume der Firma Rupp und Hubrach am Zwinger für das Denkmalkompetenzzentrum umgenutzt werden sollen. Foto: Ronald Rinklef
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Zu Beginn des Jahres hat das neu gegründete Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT) an der Universität Bamberg seine Arbeit aufgenommen. Sein Ziel ist es, eine praxisorientierte Forschung in der Denkmalpflege umzusetzen sowie Wissens- und Technologietransfer zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Wirtschaft, Handwerk und der Region auszubauen. Sein europaweites Alleinstellungsmerkmal ist die interdisziplinäre Konzeption zwischen Geistes-, Ingenieur- und Materialwissenschaft.

Mit der Errichtung des Kompetenzzentrums wurden auch neun neue Arbeitsplätze geschaffen. Nun wartet es nur noch auf die neuen Räumlichkeiten. Das neue Kompetenzzentrum soll am Zwinger 4-6 in einer Villa sowie in dem ehemaligen Produktionsgebäude der Firma Rupp und Hubrach unterbracht werden.
Allerdings werden noch einige Monate ins Land ziehen, ehe die Umbauarbeiten abgeschlossen sind.

Am weitesten vorangeschritten sind, wie bei einer Baustellenbesichtigung mit der Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU), dem Präsidenten Godehard Ruppert sowie der Kanzlerin der Uni, Dagmar Steuer-Flieser, deutlich wurde, die Sanierungsarbeiten in der Villa. Hier gehen bereits erste Studenten ein und aus. Endgültig bezugsfertig sein wird sie voraussichtlich im Oktober. Denn noch stehen unter anderem statische Sicherungsmaßnahmen im Kellergeschoss, die Überarbeitung der Datennetz- und Elektroverkabelung sowie die umfassende Herrichtung der Böden und Wände aus. Bereits überarbeitet und ausgebessert wurde die Dacheindeckung und auch die Außenfassade hat bereits ihren neuen Anstrich erhalten.

Der ehemalige Fertigungsbereich hingegen wird sich bis Frühjahr nächsten Jahres hinziehen. Augenblicklich werden hier auf einer Gesamtfläche von knapp 1400 Quadratmeter Dach, Fassade und Fenster energetisch saniert. Zudem werden die Räumlichkeiten an die künftigen Nutzungen wie Labor, IT-Lehrstuhl und Dendrochronologie angepasst.

Die Gesamtkosten der Sanierungs- und Umbauarbeiten belaufen sich auf fast zwei Millionen Euro. Wenn der Umbau abgeschlossen ist, steht dem neuen Kompetenzzentrum eine Gesamtfläche von rund 2000 Quadratmetern zur Verfügung. Gefördert wird das Kompetenzzentrum von der "Nordbayern-Initiative". Von dieser bekommt es in den kommenden fünf Jahren eine Gesamtsumme von fünf Millionen Euro.




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