Bamberg
Familie

Teilzeitquote der fränkischen Landkreise - und andere statistische Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Männer machen viel - aber nicht alles. Zum Beispiel im Job zurücktreten, wenn sie Vater werden.
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Für Clemens Raab aus Burgebrach gehört Hausarbeit seöbstverständlich zum Alltag.Foto: Matthias Hoch
Für Clemens Raab aus Burgebrach gehört Hausarbeit seöbstverständlich zum Alltag.Foto: Matthias Hoch
Neue Rollen, alte Herausforderungen. Was Frauen seit Jahrzehnten erleben, trifft inzwischen auch Männer: In der Idealvorstellung machen sie alles - wickeln, Fenster putzen, Geld verdienen - und dabei sind sie gepflegt und sexy. Und in Wirklichkeit? Tun sie viel. Aber manche Aufgaben werden in den meisten Partnerschaften nach wie vor vorwiegend von Frauen erledigt.


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Wir haben dazu eine kleine, nicht-repräsentative Internet-Umfrage gestartet: Was machen die meisten Männer nicht? An den Geburtstag der Schwiegereltern denken und ein Geschenk kaufen, Türen abwischen und dem Nachwuchs die Nägel schneiden?
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Ricarda
Jürgens, alleinerziehende Mutter aus Bamberg, liest viel zu dem Thema und beobachtet ihr Umfeld genau: "Mal die Spülmaschine ausleeren oder prestigeträchtig im Café die Windeln wechseln: Das macht noch kein Leben." Vieles habe sich gewandelt. "Ich sehe auch beim Elternabend viele Väter." Aber beim Kleiderbasar: nicht einen."
Der Knackpunkt für viele Frauen ist aber etwas Grundsätzliches, dass Männer meist auch heute noch nicht machen: auf ihre Karriere verzichten. Nicht einmal 20 Prozent der Teilzeitstellen werden von Männern besetzt.
Regional schwankt die Zahl, in Oberfranken entfallen beispielsweise nicht einmal 14 Prozent der Teilzeitstellen auf Männer. Das genaue Verhältnis in den einzelnen fränkischen Landkreisen lässt sich hier in der Grafik ablesen:

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