Pettstadt
Baustelle

Sperrung zwischen Pettstadt und Bug im Herbst

Die Kreisstraße BA 29 wird ab Mitte September ausgebessert. Die Strecke zwischen Bug und Pettstadt wird für mehrere Wochen gesperrt.
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Die Straße von Bug Richtung Frensdorf wird gesperrt, die Kreuzung bei Pettstadt soll aber befahrbar bleiben.
Die Straße von Bug Richtung Frensdorf wird gesperrt, die Kreuzung bei Pettstadt soll aber befahrbar bleiben.
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Für etwa sechs bis acht Wochen wird im Herbst die Verbindung zwischen Bamberg-Bug und Pettstadt gekappt. Der Landkreis Bamberg wird die Kreisstraße BA 29 zwischen der Landkreisgrenze und der Straße, die bei Eichenhof nach Pettstadt abzweigt, erneuern. Dazu wird laut Matthias Meister, Leiter der Planung beim kreiseigenen Tiefbau, eine Vollsperrung nötig sein. Geplanter Baubeginn ist Mitte September, voraussichtliche Fertigstellung Ende Oktober.

Die BA 29 beginnt von Bug aus kommend am Waldende auf Höhe des dortigen Rastplatzes und führt an Pettstadt vorbei weiter nach Frensdorf und weiter über Stappenbach bis nach Unterneuses zur Staatsstraße 2263 (Unterneuses - Pommersfelden) und zur B 22. Der Verkehr wird während der Bauzeit über Waizendorf umgeleitet.
Von dort geht es entweder direkt weiter nach Frensdorf oder auf der Kreisstraße BA 21 über Höfen nach Pettstadt und zur B 505.


Kreuzung bleibt befahrbar

Die Kreuzung BA 21/BA 29 am Schrauderkeller befindet sich zwar im Bereich der Baustelle, sie soll aber die ganze Bauzeit über passierbar bleiben. Der Verkehr dort soll teils mit einer Ampel geregelt werden. Offen bleibt auch die Verbindung von Reundorf über Eichenhof nach Pettstadt. Dadurch können die dortigen Bushaltestellen problemlos angefahren werden, so Meister.

Die Zufahrt nach Pettstadt soll auch über die B 505 ungehindert möglich sein. Meister zufolge sollen die Bauarbeiten an der dortigen Anschlussstelle voraussichtlich bereits zu Beginn der Sommerferien abgeschlossen werden.

Mit durchschnittlich gut 2000 Fahrzeugen pro Tag auf dem Abschnitt zwischen der Kreuzung und Reundorf und weniger als 2000 Fahrzeugen zwischen der Kreuzung und Bug gehört die BA 21 zu den weniger stark befahrenen Kreisstraßen. Das geringere Verkehrsaufkommen zwischen Bug und Pettstadt führt Meister darauf zurück, dass auf Bamberger Seite in Bug die Durchfahrt für den Schwerlastverkehr nur für Anlieger frei ist. Für viele Pendler von und nach Pettstadt oder Frensdorf ist die Verbindung entlang der Regnitz dennoch die nächstliegende.

Soweit Matthias Meister in Erfahrung gebracht hat, sollen während der Bauzeit September/Oktober auf den Umleitungsstrecken, sei es auf Bamberger Seite oder auf den Staats- und Bundesstraßen, keine weiteren Bauarbeiten geplant sein. Die Pettstadter und Buger müssen sich also wohl nicht auf zusätzliche Behinderungen einstellen.


Rad fahren mit Einschränkungen

Der Radweg entlang der Straße, eine wichtige Verbindung für Pendler und Freizeitradler, soll während der Bauphase frei befahrbar bleiben. Allerdings kann es, sagt Meister, gewisse Einschränkungen geben. Baustellenbedingt werden Radfahrer gelegentlich absteigen und ein Stück schieben müssen. Über eine Brücke nahe der Kreuzung am Bierkeller bleibt Pettstadt für Radfahrer also ohne Umweg und auf flacher Strecke erreichbar. Weiter in Richtung Reundorf wird allerdings auch der Radweg gesperrt, da auf einer Länge von etwa 100 Meter ebenfalls der schadhafte Belag erneuert wird. Dort ist dann ein kleiner Umweg über die Ortsmitte Pettstadts erforderlich, um weiter in Richtung Reundorf zu fahren.

Insgesamt hat die Baustelle eine Länge von 1,75 Kilometer. Von der Kreuzung aus in Richtung Frensdorf wird auf 600 Meter die Fahrbahndecke erneuert. In Richtung Bug wird auf dem 1150 Meter langen Abschnitt bis zur Stadtgrenze Bamberg der Oberbau verstärkt und mit einer neuen Asphaltdeckschicht versehen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben werden mit 440 000 Euro veranschlagt.

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