Bamberg
Volksfest

Sandkerwa 2015: Auftakt im Regen

Die 65. Sandkerwa ist eröffnet. Rund 300.000 Besucher werden wieder im Herzen Bambergs erwartet - die ersten wurden allerdings nass.
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Die ersten Kerwabesucher wurden nass. Foto: RiegerPress
Die ersten Kerwabesucher wurden nass. Foto: RiegerPress
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Stolze siebzig Jahre ist der Bamberger Kasperl dieses Jahr alt geworden und trotz seines hohen Alters denkt er noch lange nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Und so eröffnete er auch heuer wieder die Sandkerwa - die 65. Jubiläumsausgabe - im Festzelt am Leinritt. Mit dem Stück der "Kasperl und die Luftballone" begeisterte er in beiden Nachmittagsvorstellungen am Donnerstag sein junges Publikum.

Mit dieser seit sechzig Jahren praktizierten inoffiziellen Eröffnung der Sandkerwa begann das bunte Treiben rund um die Elisabethenkirche, dem Alten Rathaus und am Markusplatz. Ein Rundgang zeigte, dass auch die 65. Sandkerwa wieder auf viel Altbewährtes setzt. Viele Stände haben seit vielen Jahren - meist schon seit Jahrzehnten - ihren festen Stammplatz und wären, wie beispielsweise der Popcorn-Stand an der Unteren Brücke, gar nicht mehr wegzudenken. Das kulinarische Angebot reicht von Fisch über Bratwürsten und Steaks bis hin zu Pizzas und veganen Burgern. Die wohl billigste Maß Bier gibt es übrigens für 4,50 Euro beim Haus zum Engel in der Unteren Sandstraße.


Zäher Anlauf

Leider startete die Sandkerwa am Donnerstag mit zum Teil heftigen Regenschauern. Auch die Temperaturen waren eher herbstlich denn sommerlich. Dementsprechend wenig frequentiert war die Kerwa in den Anfangsstunden. Doch zum frühen Abend hin füllte es sich zusehends, und regelrechte Besuchermassen drängten ins Festgebiet. Insgesamt werden von Seiten der Veranstalter, dem Bürgerverein IV. Distrikt, um die 300 000 Besucher erwartet. Zumal das Wetter in den nächsten Tagen richtig schön werden soll. Zum Fischerstechen am Sonntag soll es sommerliche 27 Grad warm werden.

"Jetzt war ich schon so lange nicht mehr auf der Sandkerwa und dann muss es ausgerechnet regnen. Aber egal, die Kerwafreude lassen wir uns jetzt nicht nehmen", schilderte Anneliese Röther, die mit ihren beiden Enkeln Eva und Johanna unterwegs war. Zusammen besuchten sie die Aufführung des Kasperls. Ein Besuch des Popcornstandes durfte bei ihrem Besuch ebenso wenig fehlen wie eine Fahrt im Autoscooter.

Am Freitagabend um 18 Uhr steht das Aufstellen des Kerwasbaumes vor der Elisabethenkirche auf dem Programm. Auch werden weitere Lautsprechertests durchgeführt, und zwar am Alten Rathaus, der Schranne und in der Dominikanerstraße.




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