Eine beinahe endlose Geschichte kann ein glückliches Ende finden: Der seit 20 Jahren in der Diskussion stehende Radweg zwischen Scheßlitz und Giech nimmt möglicherweise bald konkrete Formen an. Während seines Kurzbesuches im Scheßlitzer Rathaus informierte der Staatsminister des Inneren, Joachim Herrmann, über diese Problematik die Vertreter der Stadtratsfraktionen sowie Zweiten Bürgermeister Roland Kauper (CSU) und Dritten Bürgermeister Pius Schmelzer (CWG).

„Im Rahmen des Förderprogrammes Staatsstraßenumfahrung in kommunaler Sonderbaulast werden Gemeinden nach dem Finanzausgleichsgesetz gefördert“, erläuter er und Landtagsabgeordneter Heinrich Rudrof ergänzte: „Förderfähig sind unter anderem auch Geh- und Radwege an Staatsstraßen, soweit die Gemeinde die Kosten übernimmt.“ Für den Radweg zwischen Scheßlitz und Giech würde der Fördersatz 75 Prozent betragen, wenn der Baubeginn vor dem 31. Dezember 2010 sein sollte. Es liegt nun an der Stadt Scheßlitz, einen Beschluss herbeizuführen, die Planung zu erstellen und den Zuwendungsantrag einzureichen.
Die Grundstücksfragen sind bis auf eine Restfläche geklärt. Der Radweg würde vom Scheßlitzer Kreisel entlang der Staatsstraße führen, dann weiter über die ehemalige Bahntrasse nach Giech.

Baudirektor Heinrich Schmidt signalisierte die Unterstützung durch das Staatliche Bauamt und ergänzte rückblickend: „Bisher konnten wir aus finanziellen Gründen den Weg nicht in Angriff nehmen. Der geplante Radweg zwischen Giech und Scheßlitz soll zum Teil entlang der Staatsstraße und zum Teil auf der ehemaligen Bahntrasse des „Schäätzer Bockerlas“ verlaufen.

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