Bamberg
Entscheidung

Protestcamp Bamberg: Kundgebung vor ARE erlaubt

Das Bündnis "Solidarity4all" hat sich im Streit mit der Stadt Bamberg um den Protest gegen die Rückführungseinrichtung durchgesetzt.
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Das Bündnis "Solidarity4all" hat sich im Streit mit der Stadt Bamberg um den Protest gegen die Rückführungseinrichtung durchgesetzt. Foto: News5 / Herse
Das Bündnis "Solidarity4all" hat sich im Streit mit der Stadt Bamberg um den Protest gegen die Rückführungseinrichtung durchgesetzt. Foto: News5 / Herse
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Die Kundgebung mit rund 100 Teilnehmern zum Auftakt einer mehrtägigen Aktion konnte am Donnerstag vor der Unterkunft stattfinden, nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof den Organisatoren Recht gegeben hatte.





Das "Solidarity4all"-Bündnis hatte die Kundgebung vor der Unterkunft geplant, um mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Doch die Stadt lehnte diesen Ort zunächst ab - um Bewohner und Anlieger zu schützen und einen Rettungsweg freizuhalten. Stattdessen solle das Bündnis seine Veranstaltung vor dem Fuchs-Park-Stadion der Stadt abhalten. Das Bündnis plant bis Sonntag verschiedene Aktionen in der Stadt.
In der früher als Aufnahme- und Rückführungseinrichtung bezeichneten Unterkunft waren seit September zunächst Asylbewerber mit geringer Bleibeperspektive etwa aus Ländern des Westbalkans untergebracht. Seit Mitte Juli gilt sie auch als klassische Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber. Derzeit leben dort 287 Menschen - bei einer Kapazität von 1500 und einem geplanten Endausbau auf 4500 Plätze.
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