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Bamberg
Konversion

Polizeischule in Bamberg: Eröffnung zum 1. September 2016 geplant

Nach der Entscheidung in Berlin am Donnerstag soll jetzt alles schnell gehen: Das Innenministerium plant, die neue Polizeischule auf dem Bamberger Konversionsgelände in weniger als einem Jahr zu eröffnen.
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Blick auf einen Teil der ehemaligen US-Kaserne in Bamberg-Ost.Foto: Ronald Rinklef
Blick auf einen Teil der ehemaligen US-Kaserne in Bamberg-Ost.Foto: Ronald Rinklef
Schon am 1. September 2016 soll auf dem Bamberger Konversionsgelände ein neues Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Betrieb gehen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Stadt Bamberg hervor.

Oberbürgermeister Andreas Starke hat sich demnach bereits beim Bundesinnenminister de Maizière "herzlich bedankt", weil damit die Konversion "entscheidend vorankommt".

Wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière in einem Schreiben an OB Starke mitteilte, hat die Bundespolizei in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben intensiv nach einer geeigneten Liegenschaft zur Erweiterung der bestehenden Ausbildungsorganisation der Bundespolizei geprüft. Teile des Bamberger Konversionsgeländes seien für geeignet befunden worden.


Die Liegenschaft lasse nicht nur aufgrund ihrer Gebäudestruktur mit Unterkunfts-, Wirtschafts- und Schulgebäuden sowie Sporteinrichtungen, sondern auch wegen ihrer baulichen Beschaffenheit eine zügige Inbetriebnahme mit der erforderlichen Kapazität erwarten. Als Eröffnungstermin nennt de Maizière September 2016.

In einer ersten Reaktion sprach Starke von "einer sensationellen Botschaft". Die Entscheidung habe weit reichende Bedeutung für die Stadtentwicklung Bambergs. Durch die große Zahl der Beschäftigten - es ist von 400 Arbeitsplätzen die Rede - und Polizeianwärter - angeblich 2100 - werde Bamberg weiteren Aufschwung nehmen.

"Dadurch gelingt es, schon im nächsten Jahr große Teile der jetzt noch leer stehenden Bamberger Konversionsfläche mit Leben zu füllen", so Starke weiter. Seiner Meinung nach wird die gesamte Region davon profitieren, weil die neue Bundesbehörde "hervorragende Ausbildungsperspektiven für unsere Jugend eröffnet".

Mehr zum Thema lesen Sie später auf Infranken.de und morgen im Fränkischen Tag Bamberg.
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