Im Zettelsdorfer Auerochsengebiet war schweres Gerät im Einsatz, bevor dann per Hand Steinhaufen aufgeschüttet wurden - Rückzugsplätze für Kleingetier, vornehmlich Eidechsen. "Luzifers" komplett versammelte Herde - 19 erwachsene Tiere und vier Kälber - ließ sich von den Aktivitäten der Zweibeiner nicht stören. Im Gegenteil. Ein männlicher Halbstarker kam allmählich immer näher. Ganz nah ließ ihn Michael Koch, der Betreuer der Ochsen, allerdings nicht an die Baustelle heran. "Der ist unberechenbar", warnte Koch.

Um kleine und kleinste Lebewesen ging es auch in der Walsdorfer "Haichera". Dort wurde nicht nur aufgeräumt, sondern auch ein "Insektenhotel" gezimmert; ein stabiles Holzgestell, das, naturnah ausgestattet, als Zufluchtsort oder vielleicht sogar Heimat dienen kann.

Die Jugend der Walsdorfer Feuerwehr war unermüdlich unterwegs, um Altpapier zu sammeln, und es kam eine Menge zusammen. Gearbeitet wurde auch in den Außenbereichen der Kindergärten. Die Erlauer Feuerwehr kümmerte sich um den Spielplatz "Langermoos" in Erlau, und der Sportverein Walsdorf unter anderem um den Spielplatz auf dem Andreas-Faust-Sportgelände. Bürgermeister Heinrich Faatz legte beim Wegebau auf dem Friedhof selbst Hand mit an und im Schulhof wurde der Backofen renoviert. Die "üblichen Engagierten" waren wie immer auf den Baustellen tätig. Die Einsatzfreude der Bürger hielt sich jedoch, im Vergleich zu den Vorjahren, eher in Grenzen.