Sieben Angeklagte, sieben Verteidiger, eine Dolmetscherin - im Schwurgerichtssaal im Bamberger Gerichtsgebäude am Wilhelmsplatz dürfte es von Donnerstag an eng zugehen. Eine mutmaßliche Autoknacker-Bande aus Polen muss sich ab 26. Juli wegen schweren Bandendiebstahls verantworten. Vorsorglich hat die Zweite Strafkammer 16 Verhandlungstage bis in den September hinein terminiert.

Die Bamberger Staatsanwaltschaft wirft den sieben Männern im Alter von 22 bis 35 Jahren mehr als 40 organisierte Diebstähle von Personenwagen der Marken Audi und Volkswagen vor. Einige der Tatorte liegen im Großraum Bamberg/Forchheim. Das Material der umfangreichen Ermittlungen und Gutachten füllt mehrere Dutzend Aktenordner. Der von der Bande angerichtete Schaden wird auf knapp 500 000 Euro beziffert. Sie soll die Autos in Polen verkauft haben. Der Erlös wurde angeblich unter den Beteiligten aufgeteilt.

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