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Frensdorf
Adventsmarkt

Mit Fackeln und Falke durch Frensdorf

Im Bauernmuseum in Frensdorf wohnten Mensch und Tier in großer Zahl der Eröffnung bei.
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Der Innenhof des Bauernmuseums ist ein stimmungsvoller Ort für einen Adventsmarkt. Fotos: Evi Seeger
Der Innenhof des Bauernmuseums ist ein stimmungsvoller Ort für einen Adventsmarkt. Fotos: Evi Seeger
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Einen stimmungsvolleren Ort als das Bauernmuseum des Landkreises gibt es für einen Adventsmarkt wohl kaum. Das fand auch Landrat Hans Kalb bei der Eröffnung am Samstag, die in Kooperation mit der Bamberger Kreisgruppe des Jagdverbandes stattfand. Ochs und Esel waren zwar nicht dabei, wohl aber Schafe, Hunde und sogar ein Falke.

Im Schein von brennenden Fackeln zogen Landrat Kalb, Bürgermeister Jakobus Kötzner, mit dem Nikolaus, dem Christkind, den Jägern und Besuchern nach dem Gottesdienst durch das nächtliche Frensdorf zum Museum. Auf dem weihnachtlich geschmückten Hof des einstigen Fischer-Anwesens hatten sich bereits unzählige Besucher, darunter viele junge Familien mit Kindern versammelt, um die vorweihnachtliche Stimmung zu genießen. Die historische Kulisse bot auch den richtigen Rahmen für die Jagdhornbläser. Zuvor hatten sie in der Kirche Sankt Johannes mit Pfarrer Wolfgang Schmidt eine Hubertusmesse gefeiert.


"Verkündet allen Geschöpfen die frohe Botschaft" - die Stelle aus dem Markusevangelium wurde im Gottesdienst greifbar. Denn die Jäger hatten ihre Hunde und einen Falken mit ins Gotteshaus gebracht und sich an der Krippe aufgestellt. Vor dem Altar hatten die Waidmänner, die den heiligen Hubertus als ihren Schutzpatron verehren, einen Hirschkopf aufgebaut. Die Lesung aus dem Buch Genesis über die Erschaffung der Welt - auch der Tiere - und der Klang der Jagdhörner passten so recht in diesen Rahmen.

Für die kleinen Frensdorfer war Sankt Nikolaus die wichtigste Person auf dem Adventsmarkt. Er verteilte Süßigkeiten und Lob. Auch der Landrat, seine Mitarbeiter und das Museumsteam kamen dabei nicht zu kurz. Auf dem Dorfplatz lud noch ein weiterer Adventsmarkt zum Bummeln ein. Die beiden Märkte verband ein Adventskalenderweg mit weihnachtlich geschmückten Fenstern.

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