Eigentlich findet das Kennenlern-Café erst am 24. Februar statt. Doch dem Gemeinderat stellte sich die neue Leiterin des Strullendorfer Mehrgenerationenhauses, Anna Mikolajewski schon vorab vor. Mit dem 1. Januar hat sie die Leitung der Einrichtung übernommen, sich aber bereits ab Dezember eingearbeitet. "Langsam kriege ich ihn in den Griff, den Namen", stellte Bürgermeister Andreas Schwarz (SPD) zu Beginn der Sitzung fest.

Die neue Leiterin sei deswegen nach Strullendorf gekommen, weil die bisherige, Sandra Ender, beim Verein für Innovative Sozialarbeit (Iso) eine neue Tätigkeit übernommen habe. Bekanntlich fungiere Iso als Träger für das vom Familienministerium geförderte Strullendorfer Mehrgenerationenhaus. Nach der beruflichen Veränderung Enders sei deren bisherige Stelle vakant geworden, "und flugs bringt Iso neue gute Leute". Frau Mikolajewski habe überzeugt und die Anstellung bei Iso bekommen, so Schwarz weiter, um in die Fußstapfen von Frau Ender zu treten. Die habe große Spuren hinterlassen, auch in den Herzen, hob Schwarz hervor. Der Bürgermeister sicherte der neuen MGH-Leiterin bei der umfangreichen Aufgabenstellung die gleiche Unterstützung zu, wie dies bisher der Fall gewesen war. "Das Rathaus und die Verwaltung stehen hinter dem Mehrgenerationenhaus", versicherte der Bürgermeister.

Neue Schwerpunkte


Diplom-Sozialpädagogin Anna Mikolajweski, die am Ratstisch Platz genommen hatte, zeigte sich erfreut über die Gelegenheit, sich selbst vorstellen und "die Gesichter kennenlernen" zu können. Das Mehrgenerationenhaus liege ihr persönlich "sehr am Herzen", betonte die 32-Jährige. In der Einrichtung habe das Aktionsprogramm II mit neuen Schwerpunkten begonnen. Ihr persönlich sei es wichtig, sich so einzuarbeiten, dass das Haus so weiterläuft wie bisher und dennoch auch neue Impulse hinzukommen.

Als die neuen Aufgaben bezeichnete sie unter anderem den Bereich Familie, denn das Strullendorfer Mehrgenerationenhaus fungiert auch als Familienstützpunkt mit den Aufgabenbereichen Erziehung, Bildung, Pflege.
Sie selbst sei seit elf Jahren in Bamberg, berichtete die neue MGH-Leiterin. In Strullendorf fühle sie sich nach ihren ersten Eindrücken sehr wohl. "Ich werde von der Gemeinde mit offenen Armen empfangen", stellte sie fest. Sie drückte ihre Hoffnung aus, Gemeinderäte auch bei den Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus zu sehen. Ganz besonders würde sie sich freuen, wenn sie die Gremiumsmitglieder beim Kennenlern-Café am 24. Februar begrüßen dürfte.