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Kommentar

Manchmal wissen wir nicht weiter ...

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der Mittelschule Zapfendorf sagen ihre Meinung über Praktika und Berufserkundungen.
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Liebe Leser, wissen Sie überhaupt, wie schwer es ist, sich mit 14, 15 Jahren schon entscheiden zu müssen, welchen Beruf man sein restliches Leben machen möchte? Man weiß überhaupt nicht, wofür man geeignet ist. Unsere Lehrer und Eltern versuchen, uns mit Praktika und Berufserkundungen auf unsere weitere Lebensbahn genügend vorzubereiten. Jedoch wissen wir manchmal nicht weiter.

Sind wir etwa zu jung und unerfahren, um uns für den richtigen Beruf zu entscheiden? Besuche bei Betrieben können zwar helfen, nehmen einem aber die Entscheidung für den perfekten Beruf nicht ab. Viele Schüler und Schülerinnen, die sich mit dem Achtklasszeugnis schon bewerben sollen, sind oft noch zu unentschlossen. Man kann deshalb noch eine Mittlere Reife hinten dranhängen. Diese kann man zum Beispiel in Mittelschulen mit M-Klasse machen, oder man besteht den qualifizierten Hauptschulabschluss sowie in vielen Berufszweigen die Ausbildung mit der Note Zwei. Vielleicht wäre es besser, die zehnte Klasse an Mittelschulen in Bayern einzuführen, in der man hauptsächlich Praktika und Berufserkundungen macht. Damit könnte auch dem schlechten Ruf, der der Mittelschule anhaftet, entgegengewirkt werden. Denn dann wären die Mittelschüler genauso lange in der Schule wie die Realschüler.

Freizeit-Chillen als Beruf?

Bis dahin werden wir jetzt auf die Schnelle unsere eigenen Entscheidungen treffen und hoffen, die richtige Wahl gefunden zu haben. Für manche Schüler müssen aber auch noch Berufe wie z.B. "Freizeit-Chiller" oder "Hausaufgaben-Vergesser" erfunden werden.

Diesen Kommentar haben Shianne, Nina, Natalie und Maya aus der Klasse 8a der Mittelschule Zapfendorf verfasst.
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