Bamberg
Leserbrief

Leserbrief zum Thema Konversion: Ein Wohnpark der Generationen und Nationen ...

Das Thema "Konversionsgelände" beschäftigt die Menschen. So auch Gerda Carroll aus Rattelsdorf, die uns einen Leserbrief geschrieben hat, und für mehr Mut der Verantwortlich plädiert.
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Foto: Ronald Rinklef
Foto: Ronald Rinklef
Viele Leserbriefe über das "Konversionsgelände" zeigen, wie sehr das Thema die Menschen beschäftigt. Der Brief von Frau Groß aus Memmelsdorf, obwohl ein Einzelbeispiel, zeigt deutlich, dass es viele Menschen gibt, die sehr gerne im Stadtbereich Bamberg wohnen würden, jedoch ist es nahezu aussichtslos, eine Wohnung zu bekommen. Es gibt zahllose Studenten sowie Mitarbeiter der Firmen Brose, Bosch und so weiter, die zeitweise eine Unterkunft benötigen.

Die "Single Soldier Apartments" sind alle ausgelegt für eine Person mit kleiner Küche und Bad. Wie bereits ausführlich berichtet, sind die Wohnungen für Familien bestens ausgestattet und in gutem Zustand. Die gesamte Wohnlandschaft im Kasernenbereich ist hervorragend, es gibt Sporthallen, Sportplätze, eine Schule, Kindergarten, eine Tankstelle, Straßen, Kanalsystem Energieversorgung,Telefonanschlüsse, herrliche Spielplätze für die Kinder alles in der Größenordnung "american style".

Darüber hinaus, kennen Sie viele Vermieter die ein Haustier erlauben ?? Ich nicht. Im Kasernenbereich, der mir wohlbekannt ist, da mein verstorbener Mann Amerikaner war, gibt es genügend Platz für all dieses.

Natürlich braucht man auch Visionen für die Zukunft, um so ein Projekt erfolgreich zu realisieren, mit kleinkarierten Notizblättern kommt man da nicht weit. Ich möchte gerne daran glauben können, dass die Bamberger Stadtväter und -mütter keine Marionetten der Geschäftemacher und Finanzhaie sind und den Mut haben, diese "Stadt im Park" als neue, lebendige Zukunftsvision Bambergs zu gestalten.

Auch wäre es doch sehr interessant, zu erfahren, wie groß das Interesse an den Wohnungen ist, sowohl mieten oder kaufen. Wie wäre es mit einer Aktion von circa vier Wochen, in welcher sich die Menschen online oder per Post bei Ihrer Redaktion melden könnten? Da komme ich wieder zurück auf den Brief von Frau Groß, die ihr Interesse öffentlich bekundet hat, nun stellt sich die Frage, wie groß ist die Nachfrage wirklich?

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