Bamberg

Leibniz- Institut für Bamberg

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat gestern beschlossen, das Nationale Bildungspanel (NEPS) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ab 1. Januar 2014 in die gemeinsame Bund-Länder-Förderung innerhalb der Leibnitz-Gemeinschaft aufzunehmen.
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Foto: Uni Bamberg/dpa/tmn
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Grundlage für die Entscheidung war die überaus positive Beurteilung des Wissenschaftsrats. Er stellte die überregionale Bedeutung des NEPS und ein gesamtstaatliches wissenschaftspolitisches Interesse an seiner nachhaltigen Fortführung fest.

Anfang 2014 kann damit das Leibniz-Institut für Bildungsforschung (LIfBi e.V.) in Bamberg - und als An-Institut der Universität Bamberg - mit einem Jahreshaushaltsvolumen von rund 20 Millionen Euro seine Arbeit aufnehmen.

Bildungsprozesse im Visier

Das Nationale Bildungspanel (NEPS) untersucht Bildungsprozesse und individuelle Kompetenzentwicklungen über die gesamte Lebensspanne und ist damit ein einzigartiges Forschungsvorhaben. Von Neugeborenen bis ins hohe Erwachsenenalter nehmen insgesamt 100.000 Personen aus ganz Deutschland an den Längsschnitterhebungen teil.
Die Studienteilnehmer werden dabei jedes Jahr wiederbefragt und getestet, so dass die Veränderungen der Bildungs- und Lebensverläufe Schritt für Schritt abgebildet und im Detail nachvollzogen werden können. Damit werden die Bildungsberichterstattung und die Beratung von Politik und Verwaltung in Bildungsfragen auf eine neue Grundlage gestellt.

Die Daten des Bildungspanels werden der Gemeinschaft der Wissenschaftler nach der Erhebung als "Scientific Use Files" zugänglich gemacht.
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