Burgebrach
Zusammenarbeit

Lebendiges Landleben für die jungen und erwachsenen Bürger

Im Dorfgemeinschaftshaus in Mönchsambach wurden die Landkreisberichte vorgestellt. Einiges hat sich bereits in den Orten getan, mehr soll sich noch tun.
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In Mönchsambach hat sich viel verändert - nicht nur für die Kinder. Foto: Joseph Beck
In Mönchsambach hat sich viel verändert - nicht nur für die Kinder. Foto: Joseph Beck
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Ein Musterbeispiel - das sei die Gemeinde Mönchsambach. Anton Hepple, der Leiter des Amtes, begründete damit seine Ortswahl: "Mönchsambach ist für mich ein Musterbeispiel für eine gelungene Maßnahme, wo die Kommune als Träger und die Dorfgemeinschaft toll zusammen gearbeitet haben."
Landrat Johann Kalb (CSU) erinnerte an die Chancen durch die Förderung und sprach die gemeinde- und landkreisüberschreitenden Vorhaben wie im Regnitz-Aisch-Gebiet oder bei Baunach an. Das sei der richtige Weg für die Zukunft.

Die Bürger lobten die erfolgreiche Umsetzung in so kurzer Zeit. Kein Amt lebe den Gedanken der gleichwertigen Bedingungen auf dem Land wie das ALE. Auf die Frage nach der Dorferneuerung in Dippach (Gemeinde Burgebrach) erhielt Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (CSU) zu seiner Überraschung den positiven Bescheid, dass sofort damit begonnen werde könne. Dabei sollen neben der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt und des Baches auch ein Gemeinschaftshaus und ein neuer Brunnen ins Auge gefasst werden.


Dorferneuerung steht bevor

Hepple stellte den Jahresbericht 2015 vor: Für den Landkreis wurden 42 Verfahren der ländlichen Entwicklung bearbeitet, 27 Dorf- und Flurmaßnahmen, drei reine Flurbereinigungen, 12 Dorferneuerungen und zwei Verfahren des freiwilligen Landtausches. Alles sei wichtig, um lebenswerte Räume für die Bürger zu schaffen und zu erhalten. Das Investitionsprogramm sei aber auch für Handwerk und Gewerbe wichtig. "Die Investitionssumme von 6,3 Millionen Euro bei Zuschüssen von 2,2 Millionen Euro im Landkreis Bamberg ist in Oberfranken überproportional", so Hepple.

Dazu komme noch, dass 2015 privat 42 Antragsteller 960 000 Euro investierten, wobei sie eine Förderung von 184 000 Euro erhielten. Aus der großen Zahl der Maßnahmen können hier nur einige ohne Wertung genannt werden. Erwähnt sei die Zusammenarbeit der integrierten ländlichen Entwicklung Regnitz-Aisch. Die Gemeinden Altendorf, Buttenheim, Eggolsheim und Hallerndorf arbeiten hier zusammen. Auch Burgwindheim und Ebrach haben ein gemeinsames Konzept erstellt.


Orte arbeiten zusammen

Anfangspunkte waren jeweils der Besuch eines Seminars in Kloster Langheim. Dabei wurden auch Konzepte für Tourismus, Kultur und Freizeit erstellt. Bei der Baunach-Allianz ging die Zusammenarbeit mit den Gemeinden Reckendorf, Lauter, Gerach, Baunach, sechs Kommunen aus Unterfranken und Itzgrund aus dem Landkreis Coburg über noch größere Gebiete und Grenzen hinweg.

Die Maßnahmen in Sassendorf, Grub-Frenshof, Steinsdorf, Oberleiterbach sollen 2016 abgeschlossen werden. Besonders erfreut zeigte sich Landrat Kalb, als er hörte, dass dabei auch Tütschgereuth sei. Baudirektor Wolfgang Kießling, Abteilungsleiter am ALE, erläuterte im Anschluss, dass in zahlreichen Orten die Besitzneuordnung erfolgt sei, nämlich in Strullendorf, Rothensand, Seigendorf, Großbirkach und Sambach. Beendet wurden die Maßnahmen Dorferneuerung und Flurbereinigung in Ludwag, Litzendorf, Tiefenellern-Neudorf, Rattelsdorf-Ebing und Ketschendorf.

Als ehemaliger Bürgermeister von Buttenheim freute sich Kalb, dass der Wirtschaftsweg zwischen Buttenheim und Unterstürmig in diesem Jahr ausgebaut werde, da dieser dann von Fußgängern und Radlern genutzt werden könne. Beim Abschluss begann eine rege Diskussion über die Lage in Ebrach. Alle freuten sich über die Besucher des Baumwipfelpfades. Sie plädierten dafür, weitere Maßnahmen mit dem Markt zu erarbeiten.
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