Scheßlitz
Ausstellung

Kunst in ihrer ganzen Vielfalt

Auf der Giechburg zeigen Kunstschaffende aus Franken und Niederbayern ihre Arbeiten, die von Skulpturen über Malerei bis hin zur Fotokunst reichen.
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Eines der Exponate aus dem Bereich Malerei Foto: Andrea Spörlein
Eines der Exponate aus dem Bereich Malerei Foto: Andrea Spörlein
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Künstler aus Franken und aus dem Raum Niederbayern zeigen auf Initiative des Vereins "Begegnung als Therapie e.V." noch bis zum 11. September ihre Exponate auf der Giechburg. Künstlerische Vielfalt von der Malerei über die Bildhauerei bis hin zur Fotografie kann der Besucher auf fünf Etagen im Bergfried der Giechburg bestaunen.

Bei seiner Begrüßung sprach der stellvertretende Landrat Johann Pfister (BI) davon, wie wichtig es sei, Kunstschaffenden Raum für ihre Arbeiten zur Verfügung zu stellen und bezeichnete den Bergfried der Giechburg als "idealen Ort dafür". Er dankte Sylvia Glaas, Horst Hanke, Adelbert Heil, Christa Möller, Karl Schönberger und insbesondere Lucia Scheid-Nam, der Initiatorin der Ausstellung, für die Präsentation ihrer Arbeiten.

Ganz gleich ob man eher die ausgestellten Werke der Bamberger Fotografin Sylvia Glaas schätzt oder die dynamisch geometrischen Formen des
Landshuter Künstlers Karl Schönberger - für jeden Kunstgeschmack gibt es interessante Objekte zu bestaunen.

Horst Hanke zeigt in seiner Malerei und auch bei seinen Holzschnitten geometrisch abstrakte Formen, verbunden mit organisch gewundenen Ornamenten. Christa Möller aus Bischberg wechselt in ihren Bildern zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit und experimentiert mit zarten, subtilen Farben und Farbexplosionen. Lucia Scheid-Nam überformt und verfremdet in ihren Werken reale Motive aus der Landschaft und dem Städtebau mit expressivem Gestus.

Viel Beachtung fanden die Arbeiten des Bamberger Bildhauers Adelbert Heil. Der Mensch ist das zentrale Thema seiner kleinen Metallplastiken. Sie zeigen Individuen, die einerseits ganz real in der Welt zu agieren scheinen, aber auch andere, die in einem Kontext von Rätsel und Magie verbunden sind.

Für die musikalische Umrahmung der Ausstellungseröffnung sorgte Andreas Reinwald mit seiner Gitarre. Hilmar Müller stellte die Künstler und ihre Werke vor und lud die zahlreich erschienen Besucher ein, "sich ihr eigenes Bild von den ausgestellten Arbeiten zu machen".

Die Ausstellung kann noch bis zum 11. September, jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 17 Uhr besucht werden. Ein Teil des Verkaufserlöses kommt dem Verein "Begegnung als Therapie e.V.", der sich um an Brustkrebs erkrankte Frauen kümmert und aus einer Selbsthilfegruppe entstanden ist, zugute. Weitere Informationen über den Verein findet man unter www.batevshg.de.

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