Bamberg
Glosse

Ja-Wort beim Marathon: Guter Start ins Eheglück

Zu zweit kommen auch Extremläufer besser durchs Leben. Aber nicht jeder Bund fürs Leben muss gleich beim Ultramarathon beginnen.
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Nicht jede Ehe beginnt gleich mit einem Ultramarathon. Foto: dpa/Archiv
Nicht jede Ehe beginnt gleich mit einem Ultramarathon. Foto: dpa/Archiv
Am Standesamt war nach 34 Kilometern Zwischenstopp für die beiden Extremläufer Conny Balke und Karl Rohwedder: Während eines Ultramarathons gaben sie sich in Berlin das Ja-Wort und laufen seither gemeinsam durchs Leben.

Ein schönes Bild, das jungen Paaren als Beispiel dienen mag. In der Ehe geht es eben nicht um die Kurzdistanz, sondern um eine lange Strecke mit Steigungen und auch Tiefen. Der gemeinsame Weg ist das Ziel. In diesem Zusammenhang lassen sogar die Mitarbeiter des sonst weniger für seinen Sportsgeist bekannten Statistischen Bundesamtes aufhorchen: Ehen halten wieder länger. Und wer sich scheiden lässt, wartet damit im Schnitt zumindest 15 Jahre. Das ist zwar in der Läufersprache bestenfalls ein Halbmarathon, aber immer noch besser als kurze Sprinteinlagen oder gar Fehlstarts.

Insofern sind allen jungen Läuferpaaren Ausdauer und viele Versorgungsstationen zu wünschen. Auf dass sie nicht gleich wegen eines kleines Seitenstechens schlapp machen - selbst wenn dieses einmal vom spitzen Ellbogen des Partners herrühren sollte.
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