Bamberg
Finanzen

Im Erzbistum Bamberg sprudeln die Kirchensteuereinnahmen

Im Erzbistum Bamberg sind die Kirchensteuereinnahmen gestiegen. In den Haushalt für dieses Jahr fließen satte 151,4 Millionen Euro an Kirchensteuern, das ist ein Plus von rund zehn Millionen Euro im Vergleich zu 2014.
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Symbolbild Foto: Archiv
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Im Erzbistum Bamberg sind die Kirchensteuereinnahmen gestiegen. In den Haushalt für dieses Jahr fließen 151,4 Millionen Euro an Kirchensteuern, das ist ein Plus von rund zehn Millionen Euro im Vergleich zu 2014. Insgesamt hat der Haushalt 2015 ein Volumen von 177,5 Millionen Euro nach 164,5 Millionen Euro im Vorjahr.
Die Kirchensteuer ist mit einem Anteil von knapp 85 Prozent die größte Einnahmequelle des Erzbistums.

Dazu kommen Staatsleistungen sowie Kapitalerträge und Einnahmen aus Pfründen. "Wir sind dankbar für die Mehreinnahmen. Wir können sie auch gut gebrauchen und werden sie gut verwenden", sagte Erzbischof Ludwig Schick am Donnerstag laut Mitteilung. Der größte Teil des Geldes werde für Personalkosten verwendet.

113,4 Millionen Euro gibt die Erzdiözese insgesamt für das Personal aus, dazu gehören auch Zuschüsse etwa für die Mitarbeiter der Caritas oder von Bildungseinrichtungen. 34,6 Millionen Euro sind für Renovierung und Instandhaltung von Kirchen, Pfarrheimen und kirchlichen Schulen vorgesehen.

Das Bamberger Erzbistum rechnet auch für 2015 mit einer stabilen wirtschaftlichen Lage in Deutschland und somit mit weiterhin hohen Steuereinnahmen.
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