Schulleiter Norbert Renner lässt nicht nur die rund 300 Schülerinnen und Schüler der Scheßlitzer Hauptschule gut arbeiten, ihm unterstehen auch noch 350 000 Bienen. Die haben letztes Schuljahr durch ihre Arbeit rund 20 Kilo Honig abgeliefert. Die "Ernte" dieser Tage lässt einen Ertrag von um die 50 Kilo erwarten und im kommenden Jahr geht Renner von rund 240 Kilo Honig aus. Das bedeutet, dass man dann auch auf dem freien Markt verkaufen möchte und eine eigene Schülerfirma gründen wird.

Das Imkerprojekt befruchtet nicht nur alle möglichen Fächer an der Schule, es beschert auch den rund 300 Schülerinnen und Schülern hier jede Woche einmal eine kostenlose Honigsemmel. Die Imker AG (Arbeitsgemeinschaft) mit rund 60 Mitgliedern kümmert sich unter Patenschaft von zwei Profi-Imkern aus dem städtischen Imkerverein um die auf dem Schulgelände gehaltenen Tiere. Freitagnachmittag kommen alle freiwillig zum Bienenstock beim hinteren Pausenhof. Auch in den Ferien kümmern sich die Schüler um ihre Tiere.

Die Spitze der AG bilden zwölf so genannte Probeimker, die in Teamarbeit die insgesamt sieben Völker betreuen. Im Rahmen des Gesundheitstags letztes Jahr hatten die Imker aus dem städtischen Verein für Nachwuchs geworben und so war das Projekt an der Schule entstanden. In Entstehung begriffen ist auch ein eigenes Bienenhaus, das von Schülern unter Anleitung von außerschulischen Lernpartner errichtet wird.

Schulleiter Renner freut sich über den großen Zulauf zur Imker AG und das expandierende Projekt. Hhier erführen die Schüler nicht nur zusätzliche Qualifikationen, sondern machten auch wertvolle Erfahrungen und hätten wichtige Erfolgserlebnisse.

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