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Bamberg
Kultur

Gemetzel für alle - freier Eintritt in der Alten Seilerei

Die Theatergruppe "e.g.o.n" des Kulturtreffs Immer hin lädt ein zu einem etwas düster klingenden Klassiker: "Der Gott des Gemetzels".
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Zwei Ehepaare verstricken sich in "Der Gott des Gemetzels" in ein Chaos. Foto: Theatergruppe "e.g.o.n."
Zwei Ehepaare verstricken sich in "Der Gott des Gemetzels" in ein Chaos. Foto: Theatergruppe "e.g.o.n."
Die Laienschauspielgruppe "e.g.o.n." bringt den bekannten Klassiker "Der Gott und sein Gemetzel" im Dezember unter einem etwas abgewandelten Titel auf die Bühne der Alten Seilerei in der Welterbestadt.
Roman Polanski hat die dramatische Geschichte um Verantwortung, Verständigung und allerlei Missverständnisse eindrucksvoll auf die Kinoleinwände gebracht.

"e.g.o.n.", die Theatergruppe des Immer hin, greift die Ursprünge des bekannt gewordenen Films auf und bringt "Der Gott des Gemetzels" von Yasmina Reza am 1., 2. und 3. Dezember, jeweils ab 19.30 Uhr auf die Bühne der Alten Seilerei in Bamberg. Wie immer bei Inszenierungen der Gruppe ist der Eintritt frei.


Die Handlung

Es spielen Katja Wilbers und Ralf Bergner-Koether als Veronique und Michel Houillé sowie Emily Cunningham und Martin Wilbers als Annette und Alain Reille. Die Aufführung wird von der Kulturförderung der Stadt Bamberg unterstützt. Das ganze Theater beginnt, nachdem sich zwei elfjährige Jungs in einem Pariser Park prügeln und einer der beiden dabei zwei Zähne verliert. Die Eltern treten auf den Plan, um dieses unliebsame Ereignis zu besprechen und sich über das weitere Vorgehen zu verständigen. Zivilisiert, genau wie die Gesprächsthemen über Verantwortung, Gesellschaft und fremde Kulturen, die sich rund um den eigentlichen Gesprächsanlass entwickeln.

Im Verlauf der elterlichen Auseinandersetzung zeigen sich die Grenzen kleinbürgerlicher Toleranz und die Dünnhäutigkeit der vermeintlich vernünftigen Diskussionskultur erwachsener Menschen. Doch: Zwei Elternpaare geraten plötzlich aus der Fassung und steuern zusehends auf ein Schlachtfeld zwischen Verzweiflung, Aggression und Alkohol zu.


Die Theatergruppe

"e.g.o.n." schlossen sich 2002 als Theatergruppe des Bamberger Kulturtreffs Immer hin zusammen. Somit ist die Gruppe nach eigenen Angaben eine der ältesten Laienschauspielgruppen Bambergs. Seither hat die Gruppe in unterschiedlichen Besetzungen insgesamt 18 Inszenierungen auf die Bühne gebracht.
Das Ensemble besteht regelmäßig aus Studierenden und Berufstätigen. Der Eintritt zu den Stücken ist grundsätzlich frei, um allen Menschen unabhängig von ihrem Geldbeutel die Möglichkeit zu bieten, an der dargebotenen Theaterkunst in Bamberg teilhaben zu können, so die Erklärung der Gruppe. red

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