Bamberg
Besuch

Gauck in Bamberg: Benefizkonzert mit Bamberger Symphonikern

Bundespräsident Joachim Gauck hat am Samstagabend Bamberg und insbesondere die Bamberger Symphoniker besucht.
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Horst Seehofer und Joachim Gauck am Samstagabend in Bamberg vor der Konzerthalle. Foto: Ferdinand Merzbach
Horst Seehofer und Joachim Gauck am Samstagabend in Bamberg vor der Konzerthalle. Foto: Ferdinand Merzbach
Bundespräsident Joachim Gauck hatte am Samstagabend zu einem Benefizkonzert mit den Bamberger Symphonikern zugunsten der Hospiz- und Palliativbewegung geladen.

Die Bamberger Symphoniker, die in diesen Tagen ihr 70-jähriges Bestehen feiern, seien der internationalen musikalischen Welt seit Jahrzehnten ein Begriff, sagte Gauck in der Bamberger Konzerthalle. Er freue sich, hier in Franken zu sein, "dieser traditionsreichen deutschen Kulturlandschaft, wo Musik, bildende Kunst und Literatur genau so zu Hause sind wie die Kochkunst, der fränkische Wein und die Kunst, Bier zu brauen".


Die Tradition der Benefizkonzerte des Bundespräsidenten wurde 1988 von Richard von Weizsäcker begründet. Jährlich finden zwei Konzerte in wechselnden Bundesländern statt.


Der Erlös ist diesmal für die Deutsche Hospiz- und PalliativStiftung und den Hospizverein Bamberg bestimmt.

"Es gehört ganz wesentlich zu unserer Kultur, dass wir alle in Würde leben und sterben können", sagte Gauck. Dazu gehörten die Hilfe für Menschen in Not sowie die liebevolle und verlässliche Begleitung auf dem letzten Weg, den niemand allein und verlassen gehen sollte.
Zum Konzert wurden auch Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie weitere Mitglieder der bayerischen Staatsregierung erwartet.

Das Benefizkonzert fand am Vorabend des 70-jährigen Gründungsjubiläums der Bamberger Symphoniker statt. Das Orchester spielte unter der Leitung von Jonathan Nott Werke von Mozart, Smetana und Mahler und erinnerte damit an seine böhmischen Wurzeln.

Aus Mitgliedern des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag hatte sich nach dem Zweiten Weltkrieg das "Bamberger Tonkünstlerorchester" zusammengefunden, das am 20. März 1946 sein erstes Konzert gab. Im Jahr 2003 wurden die Bamberger Symphoniker in den Rang einer Bayerischen Staatsphilharmonie erhoben.


Bamberger Polizei sorgt bei Gauck-Besuch für Sicherheit

Neben einer Vielzahl an Ehrengästen aus Wirtschaft und Politik waren auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle nach Bamberg gekommen.

Begleitet wurde Joachim Gauck von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt.

Die Bamberger Polizei sorgte während des Aufenthaltes im Zusammenspiel mit Bundeskriminalamt, Landeskriminalamt und Kräften der Bereitschaftspolizei aus Nürnberg für die Sicherheit der Schutzperson und der Konzertbesucher, berichtet die Polizei.

Der Abend und der Aufenthalt des Bundespräsidenten Gauck verliefen aus Sicht der Polizei störungsfrei.

Unmittelbar nach dem Benefizkonzert in Bamberg brach der Bundespräsident vom Flughafen Nürnberg aus zum Staatsbesuch nach China auf.
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