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Fitness-Trends

Fitness-Messe Fibo in Köln: Das sind die Trends 2016

Eine Auswahl der interessantesten Trends und Neuheiten, die heuer bei der Fitness-Messe Fibo in Köln präsentiert wurden.
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Elektrostimulationstraining soll ein Trend werden - wie's geht, zeigten Mitarbeiter der Firma "Miha Bodytec" bei der Fitness-Messe Fibo im April in Köln. Foto: Henning Kaiser/dpa
Elektrostimulationstraining soll ein Trend werden - wie's geht, zeigten Mitarbeiter der Firma "Miha Bodytec" bei der Fitness-Messe Fibo im April in Köln. Foto: Henning Kaiser/dpa
Zur weltweit größten Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit (Fibo) kamen heuer 153 000 Sportbegeisterte nach Köln - eine Verdopplung der Besucherzahl in den letzten vier Jahren. 960 Aussteller (Vorjahr: 725) präsentierten aktuelle Trends und Neuheiten. Eine Auswahl:

1.Manschetten aus Japan: "Kaatsu" ist eine Krafttrainingsmethode, die 1966 in Japan erfunden wurde. Übersetzt bedeutet Ka "zusätzlich" und Atsu "Druck". Der zusätzliche Druck wird durch pneumatische Manschetten erzeugt, die entweder um die Oberarme oder die Oberschenkel gelegt werden und die Blutzirkulation im Körper verlangsamen. So führen selbst leichte Übungen in kürzester Zeit zur Muskelerschöpfung. Der Reiz bewirkt einen Muskelaufbau mit minimalen Gewichten.
Kosten: ab 480 Euro

2.Faszienzirkel: Wenn Menschen die Faszien (Teil des Bindegewebes) falsch oder zu viel belasten, sich zu wenig bewegen, können sie verkleben. Beim Faszientraining soll der Körper mit Übungen wie Dehnen, Springen, Federn oder Schwingen beweglich gemacht werden. Die Faszien-Rolle hat sich längst etabliert, in Köln wurde jetzt ein Faszienzirkel vorgestellt. Dieser besteht aus vier Geräten für das Faszienrollen der Arme, Beine, Schultern und des Rückens/Nackens.
Kosten: circa 10 600 Euro

3. Der Mann im Ohr: Ein im Ohr tragbarer Sensor erfasst neben der Pulsfrequenz auch die Körpertemperatur des Sportlers und sendet die Daten an das Smartphone, die Sportuhr oder an ein anderes Gerät. Ebenfalls geplant: Überwachung der Dehydration und des Kalorienverbrauchs.
Kosten: etwa 150 Euro


4.High-Tech-Unterwäsche: Eine Sensortechnologie ist in die Unterwäsche integriert, die Kraft- und Bewegungsdaten von über 900 Fitness-Übungen aufzeichnet und dabei Wiederholungen, Muskelbelastungen und wirkende Kräfte ermittelt. Die Hightech-Unterwäsche ist via Bluetooth mit einer Smartphone-App verbunden. Kosten: Preis auf Anfrage

5.
Flybration: In einer beweglichen Messplattform steuern Sensoren das Vibrationstraining abhängig von der Körperstabilität. Über eine LED-Anzeige wird signalisiert, wie gut die Körperstabilität ist. Flybration soll einen Ausgleich von Dysbalancen bewirken und eine verbesserte Körperstabilität erzielen.
Kosten: Preis auf Anfrage

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