Bamberg

Filmdiven und Kinohelden im Bamberger Ziegelbau

Der 66. BRK-Faschingsball fand auch dieses Jahr wieder großen Anklang. Bis in die frühen Morgenstunden wurde vergnügt getanzt und gefeiert.
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Fantasievolle Masken - kaum jemand kam unverkleidet. Foto: RiegerPress
Fantasievolle Masken - kaum jemand kam unverkleidet. Foto: RiegerPress
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Viel Glamour gab es heuer im Ziegelbau: Unzählige Filmdiven und alle Arten von Filmhelden tummelten sich unter den 1500 Gästen des 66. Rosenmontagsballs. Zu Mitternacht wurde dann auch noch zur Maskenprämierung ganz stilecht zum Motto des Abends "Großes Kino" ein roter Teppich ausgerollt und die drei Bestmaskierten erhielten einen goldenen "Oscar".
Überhaupt war der seit Dezember ausverkaufte Faschingsball so bunt wie lange nicht mehr. Denn das breite Motto ließ fast alle Arten der Verkleidung zu: vom schrill maskierten "Joker" aus dem Film "Batmann" über sexy Nonnen aus "Sister Act" bis hin zu den Simpons reichte die Palette an Motiven. Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) ging als cooler "Santa Maria" aus dem Film "Der Schuh des Manitu", die BuB-Stadträtin Daniela Reinfelder ließ "Miss Moneypenny" aus James Bond aufleben und die Gesundheitsminsterin Melanie Huml (CSU) und ihr Mann kamen als "Fluch der
Karibik"-Piraten. Aber auch sonst waren dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt: Da marschierten "Popkorn-Tüten" und Cola-Dosen neben Charlie Chaplins und Spidermans umher. Es gab kaum jemanden, der nicht verkleidet war.

Drei Kapellen und DJs heizen ein
Die Stimmung war einmal mehr prächtig. Dafür sorgten nicht zuletzt in traditioneller Weise die altbewährten Kapellen "Heaven","Big Sound Jack" und "We together". Und im Keller heizte wie immer Radio Galaxy und DJ Hammer den bis in die frühen Morgenstunden Feiernden kräftig ein - einige sollen erst um 5 Uhr früh den Ziegelbau verlassen haben.

Der offizielle Teil des Rosenmontagsballs war, wie in den vergangenen Jahren, kurz gehalten. Angeführt von den "Don Bosco" Musikanten und der Schammelsdorfer Tanzgarde zog der Elferrat feierlich in den Ballsaal ein. Nach einer Ehrenrunde durch den Saal sowie einer Showeinlage der Garde, ergriff Elferratspräsident Pius Schiele das Wort, begrüßte alle Festgäste und ehrte für besondere Verdienste und Leistungen einige Besucher mit dem BRK-Elferratsorden. Und auch Oberbürgermeister Starke hielt sich kurz und warf nur dem Elferratspräsidenten mit einem Augenzwickern in Versform vor: "So kurz die Damenröcke sind, der Pius nie ein Ende find'. Wer jetzt noch steht, muss lange stehen, wer sitzen darf, der kann nicht gehen. Auf Seite 10 hob er den Arm, jeder weiß: er sprach sich warm." Aber auch den Stadtrat zog er scherzend durch den Kakao und witzelte: "Auch bei den gewählten Herrn und Damen, gibt's Diven, Helden, Dramen. Große Filme gibt's dort immer, von Jahr zu Jahr wird's immer schlimmer...."

Den Gästen gefiel es und sie lachten herzhaft. Aber auch die (auffallend) wenigen Stadträte waren ihm für seine Worte nicht böse. Ganz im Gegenteil: Zu vorgerückter Stunde soll der OB sogar mit einer Flasche Sekt in den Armen von "Miss Moneypenny" entdeckt worden sein.... Aber der Fasching macht´s möglich und sprengt alle Ketten. In diesem Sinne bis zum nächsten Jahr und ein kräftig Helau auf einen schönen, bunten Abend!

Info:
Den Orden des BRK-Elferrates erhielten heuer: Hildegard Eiden, Lars Freyer, Stefan Greifenberg, Landrat Johann Kalb (CSU) und Vladimir Schaml. Alle sechs Ordensträger sind seit vielen Jahren ehrenamtlich am BRK-Rosenmontagsball tätig oder eng mit dem Ball verbunden.

 

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