Bamberg

Fassade glänzt bald wieder

Bis 2017 werden nun auch die denkmalgeschützten Außenmauern des Franz-Ludwig-Gymnasiums renoviert und in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.
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Die Fassade der Aula ist bereits restauriert. Demnächst folgen Hauptbau und das Nebengebäude am Heinrichsdamm. Foto: pr
Die Fassade der Aula ist bereits restauriert. Demnächst folgen Hauptbau und das Nebengebäude am Heinrichsdamm. Foto: pr
Gut 130 Jahre nach dem ersten Spatenstich verhelfen Stadt und Landkreis dem Franz-Ludwig-Gymnasium zu neuem Glanz: Umfassende Sanierungsarbeiten der Fassaden des Hauptbaus und des Gebäudes am Heinrichsdamm sollen die denkmalgeschützten Fassaden des Bamberger Traditionsgymnasiums wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzen.

Jetzt wurde der erste Bauabschnitt abgeschlossen, teilt die Pressestelle der Stadt Bamberg mit. Die Aula mit Zwischenbau erhielt in den vergangenen Monaten ein neues Dach. Ferner wurde die Fassade des aus der Gründerzeit stammenden Gebäudes restauriert.


Drei Millionen Euro

Schulleiter Martin Rohde sprach im Namen der ganzen Schulfamilie, als er sich vom Ergebnis der bisherigen Sanierung begeistert zeigte: "Die Aula war und ist das Herz unserer Schule.
In diesem Paradebauprojekt spiegelt sich unser Motto: Wir verbinden Tradition mit Zukunft!"

In diesem Jahr ist die Fassadensanierung des Hauptbaus an der Reihe. 2017 folgt dann als dritter Bauabschnitt das Nebengebäude am Heinrichsdamm. Fast drei Millionen Euro lassen sich der Zweckverband Gymnasien von Stadt und Landkreis Bamberg die gesamte Baumaßnahme kosten.

Oberbürgermeister Andreas Starke, der zu Jahresbeginn turnusgemäß den Vorsitz des Zweckverbandes übernommen hat, bedankte sich zusammen mit dem Bamberger Schulreferenten Christian Lange bei allen Verantwortlichen, die die erste Phase der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen möglich gemacht hatten - insbesondere beim Immobilienmanagement der Stadt Bamberg mit der Abteilung Hochbau.


Herausforderung gemeistert

Vor allem die Baustellenlogistik sei eine Herausforderung gewesen, die bis jetzt hervorragend gemeistert worden wäre. "Verschiedene Gewerke vom Gerüstbauer bis zum Spengler arbeiten hier seit Monaten Hand in Hand - und das alles bei laufendem Schulbetrieb!", lobten die beiden Bürgermeister. red

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