Königsfeld

Ellerer Berg bis Dezember gesperrt

Zwischen Tiefenellern und Laibarös sowie zwischen Neudorf und Herzogenreuth sind die beiden Staatsstraßen bis Dezember nicht befahrbar.
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Größere Umwege werden unvermeidlich sein: Im östlichen Landkreis Bamberg lässt das Staatliche Bauamt Bamberg zwei Einmündungen umbauen. Was sich zunächst harmlos anhört, ist in seinen Auswirkungen auf den (Pendler-)Verkehr nicht ganz ohne.

Durch die Baustelle werden nämlich zum einen der komplette Ellerer Berg verstopft, weiterhin die Straße nach Laibarös sowie die Verbindung zwischen Neudorf und Herzogenreuth. Und das bis zum Dezember!


Vorbereitungen ab Montag

Das Staatliche Bauamt hat angekündigt, am kommenden Montag, 7. September, mit der Baumaßnahme zu beginnen, deretwegen die Staatsstraßen 2281 und 2187 zwischen den genannten Dörfern mehrere Monate lang komplett gesperrt werden müssen. Zunächst werden ab Montag vorbereitende Arbeiten durchgeführt und die Baustelle eingerichtet. Erst ab Mittwoch, 9.
September, soll laut Pressemitteilung des Bauamtes die Staatsstraße 2281 zwischen Tiefenellern und Laibarös sowie die Staatsstraße 2187 zwischen Neudorf und Herzogenreuth für den Verkehr gesperrt sein.

Für die Umleitung sollten Ortsunkundige auf die Karte schauen: Für die gesperrte Staatsstraße 2281 (ab Tiefenellern) erfolgt sie ab Litzendorf über Geisfeld, Zeegendorf, Burggrub, Neumühle und Hohenpölz.
Die Umleitung des Verkehrs, der sonst über die Staatsstraße 2187 rollt (Neudorf - Huppendorf), erfolgt ab Ludwag über Königsfeld, Huppendorf, Neumühle und Burggrub. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Mitte Dezember andauern.

Und was ist der Grund für die Sperrung? Die beiden Einmündungen der Staatsstraße 2281 in die Staatsstraße 2187 östlich des Ellerer Berges (von Tiefenellern und von Laibarös her) entsprechen nicht den verkehrlichen Anforderungen, teilt das Bauamt mit. Sie seien ohne Tropfen (Fahnbahnteiler) ausgebildet und die Einmündung nach Laibarös sei sehr spitzwinklig. Deshalb werden sie nun im Rahmen des Programms "Erkennbare Kreuzung" ausgebaut.


Kurven und Kuppen abgeflacht

Die beiden Einmündungen werden entsprechend umgestaltet und mit einem Tropfen ausgestattet. Des Weiteren werden im Zuge der Baumaßnahme die engen Kurven und die Kuppen zwischen Neudorf und Herzogenreuth abgeflacht. Die Verkehrssicherheit wird damit nach Auskunft des Bauamts "erheblich verbessert". Die Kosten für die zirka zwei Kilometer lange Baustrecke belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. gg/red

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