Bamberg
Projekt

Ein Paradies für Maja und Willi im Erbapark

Das Gartenamt legt für die Ehrenamts-Initiative "Bienen-leben-in-Bamberg.de" eine Blumenwiese im Erbapark an.
Artikel drucken Artikel einbetten
Hier entsteht eine Blumenwiese im Erbapark, die nicht nur Schmetterlinge und Bienen erfreuen soll. Foto: Bienen-leben-in-Bamberg.de
Hier entsteht eine Blumenwiese im Erbapark, die nicht nur Schmetterlinge und Bienen erfreuen soll. Foto: Bienen-leben-in-Bamberg.de
120 Quadratmeter kahle Erde werden sich bald in ein Schlaraffenland für Bienen und Schmetterlinge verwandeln. Mitarbeiter des städtischen Garten- und Friedhofsamts haben für die Ehrenamts-Initiative "Bienen-leben-in-Bamberg.de" direkt neben der Infowabe eine Blumenwiese vorbereitet. Jetzt heißt es nur noch warten und gießen, damit die vielen fleißigen Bewohner am Bienenweg im Erbapark bald reichlich Nahrung finden.
Vier Gartenprofis waren einen halben Tag mit Schlepper, Lkw und Ladekranwagen zugange. Nach dem Besorgen des Wiesen-Saatguts, das das städtische Umweltamt bezahlt hatte, haben die Gartenamts-Mitarbeiter die bestehende Grasnarbe abgetragen, frischen Mutterboden aufgetragen, diesen gefräst und planiert. Die weitere Pflege nach dem Ansähen - vor allem fleißiges Gießen - übernehmen die Ehrenamtlichen der Initiative "Bienen-leben-in-Bamberg.de".
"Wir freuen uns, dass wir die Initiative unterstützen konnten. Die Idee, eine buntblühende Wiese voller Bienennährgehölze direkt neben der Bienen-Infowabe anzulegen, fand von Anfang an unsere Unterstützung", betonte stellvertretender Amtsleiter Michael Gerencser.


Willkommene Bereicherung

"Die Blumenwiese komplettiert das pädagogische Angebot an der Infowabe zum Thema Bienen und bietet den Insekten wertvolle Futterpflanzen. Für die Besucher des Erbaparks wird die bunte Farbenpracht zudem eine willkommene optische Bereicherung werden", freut sich auch Bürgermeister Christian Lange, der für das Gartenamt und den Bereich Bildung zuständige Referent.
Ilona Munique und Reinhold Burger von der Bienen-Initiative dankten der Stadt für die tatkräftige Hilfe und den Maschineneinsatz. Froh sind sie auch über die Unterstützung beim Gießen der frisch angesäten Wiese mit über 60 verschiedenen Blumen- und Gräsersorten: Mitglieder des benachbarten Kleingartenvereins "Am Weidenufer" und des Interkulturellen Gartens helfen fleißig beim Schleppen voller Gießkannen.


500 Liter Wasser am Tag

"Seit dem Ansähen wurden täglich 500 Liter Wasser vergossen", macht Ilona Munique die Dimensionen deutlich. Bürgermeister Lange stellte fest: "Hier zeigt sich einmal mehr das großartige ehrenamtliche Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger für die gute Sache." red
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren