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Baunach
Einweihung

Ein Kraftakt für den Sport

Die neue Schulsportanlage in Baunach wurde ihrer Bestimmung übergeben. Lob kommt von allen Seiten für das Millionenprojekt.
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Es ist ein Schmuckstück geworden: die neue Schulsportanlage an der Grund- und Mittelschule Baunach. Fotos: Renate Neubecker
Es ist ein Schmuckstück geworden: die neue Schulsportanlage an der Grund- und Mittelschule Baunach. Fotos: Renate Neubecker
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"Nach einer langen Vorbereitungszeit ist für uns ein Wunsch in Erfüllung gegangen", sagte Bürgermeister Ekkehard Hojer (CBB) bei der Einweihung der Schulsportanlage in Baunach. Die Anlage biete beste Bedingungen für den Vereins- und den Schulsport. "Das Werk ist wohlgelungen", unterstrich das Stadtoberhaupt und bedankte sich bei den Landschaftsarchitekten Martin Ammermann und Elke Döhler sowie den Handwerkern und Männern des 1. FC Baunach. Diese Schulsportanlage sei ein Kristallisationspunkt für Baunach, so Hojer. Für die Stadt sei das Vorhaben in Zeiten knapper Kassen ein hochgestecktes Ziel gewesen.

Eine Voraussetzung für die Durchführung des Projektes war die staatliche Förderung der Regierung von Oberfranken in Höhe von circa 200 000 Euro. Martin Ammermann bezifferte die Kosten der Schulsportanlage auf 1 225 509 Euro. Mit dieser Summe sei man unter den Planungskosten von 1,4 Millionen geblieben. Der Landschaftsarchitekt sprach von einer kurzen Bauzeit von fünf Monaten von April bis September 2016 für die Generalsanierung des Platzes mit Kunstrasenspielfeld und Ausbau zum Schulsportzentrum. Verlegt wurden 3900 Quadratmeter Gummigranitflächen und 7550 Quadratmeter Kunstrasenfläche mit Asphalttragschicht.

Für den Trainings- und Spielbetrieb wurde eine Sechs- Mast-Flutlichtanlage aufgestellt. Notwendig waren 1800 Quadratmeter Drainage und 800 Quadratmeter Pflasterung sowie eine Schottertragschicht von 3000 Kubikmetern. Die Einweihung setze jetzt den Endpunkt für die Sportanlage für den Schulsport, den Fußball und die Leichtathletik. Der Landschaftsarchitekt übergab einen Scheck mit einem Obolus für die Jugendarbeit.


Chance für den Schulsport

Die Schulsportanlage bezeichnete Michael Wild, Rektor der Verbandsschule, als einen in Erfüllung gegangenen Traum und als Chance für den Schulsport. Er sprach von einem hohen Stellenwert des Schulsports. Regelmäßige körperliche Aktivität fördere Gesundheit, Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit und Sozialverhalten. Sehr lobenswert fand er es, dass die Schule bei der Planung und Konzeption des Projekts von Anfang an dabei war. Diese wichtige Infrastrukturmaßnahme sei für die Kommune ein hoher finanzieller Aufwand gewesen. Vor dem Hintergrund, dass der Schulsport ein wichtiger Teil der pädagogischen Arbeit sei, und für einen überaus aktiven Vereinssport sei dies eine sehr sinnvolle Investition, konstatierte Wild.

Weihe und Segnung der neuen Schulsportanlage führten Pfarrer Hans Körner und Pastoralreferent Markus Lüttke gemeinsam durch. Für möglichst wenig unerwünschte Zwischenfälle überreichte Bürgermeister Hojer dem Verein schließlich noch einen Defibrillator.


Eintrag ins Goldene Buch

Es folgte noch eine Scheckübergabe an Günter Häfner, den Ersten Vorsitzenden der DJK Priesendorf. Michael Hertlein von der Allianz-Versicherungsagentur engagiert sich für den Inklusionssport und unterstützt auch den 13. Allianz-Hertlein -e .K.-Veitensteinlauf. Hier sind Läufer mit geistiger und körperlicher Behinderung herzlich willkommen.

Für alle Ehrengäste folgte der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Baunach. Für Landrat Johann Kalb (CSU) war das Ehrensache. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jugendblaskapelle des Musikvereins Baunach unter Leitung von Evelyn Hetterich. Genutzt wurde das Kunstrasenspielfeld anschließend sofort. Die Kreistagself kickte gegen eine Auswahl aus Baunach und die Traditionself des 1. FC Nürnberg spielte gegen den FC Baunach.

Große Ehre für den 1. FC Baunach: Im Rahmen der Einweihung der Schulsportanlage überreichte Kreisehrenamtsbeauftragter Stefan Schmitt an Volker Dumsky, den Ersten Vorsitzenden des 1. FCB, und an den neuen Vereinsehrenamtsbeauftragten Christoph Rittmaier die Goldene Raute. Dieses Gütesiegel sei vergleichbar mit einer Zertifizierung in der freien Wirtschaft, betonte Stefan Schmitt.

Um diese Auszeichnung des BSF (Bayerischer Fußballverband) zu bekommen, sind vier Hauptkriterien zu erfüllen. Gefordert wird ehrenamtliche Tätigkeit, Jugendförderung, Breitensport für alle Altersklassen sowie Prävention und deren Vorbeugung und Umsetzung. Stefan Schmitt lobte, dass der 1. FC alle geforderten Normen mit einem hervorragenden Ergebnis erfüllt habe.

Mit der Verleihung der Goldenen Raute mache der FC nach außen sichtbar, dass er in seiner Führung, Organisation, sozialem Miteinander und seinen vielfältigen sportlichen Angeboten für die Mitglieder allen Anforderungen der heutigen schnelllebigen Zeit gerecht werde. Diese unzähligen Aufgaben könnten aber nur gemeistert werden, weil bei den Mitgliedern im Verein eine große Bereitschaft vorhanden sei, sich ehrenamtlich zu engagieren.


Anerkennung und Verpflichtung

In diesem Zusammenhang lobte Schmitt das Engagement des Ersten Vorsitzenden Volker Dumsky, der sich gemeinsam mit seiner Familie immer für alle Belange und alle Abteilungen im Verein einsetze. Abschließend sagte er, dass eine solches Siegel Anerkennung und Zertifizierung, aber auch Aufgabe und Verpflichtung sei, weiterhin an der Zukunft des 1. FC Baunach zu arbeiten.
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