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Ebrach
Service

Ebrach-Besucher kommen hier gratis in Netz

Du gehst ins Netz und die Gemeinde zahlt. Kein Witz , sondern über den neuen Hotspot am Marktplatz eine Serviceleistung des Marktes Ebrach. Seit kurzem besteht diese Möglichkeit, ähnlich wie etwa bei Flughäfen.
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Die beiden Touristen waren mit die ersten, die den Hotspot-Hinweis sahen und gleich nutzten. Foto: privat
Die beiden Touristen waren mit die ersten, die den Hotspot-Hinweis sahen und gleich nutzten. Foto: privat
Sie sollen gemütlich auf der Bank am Marktplatz, auf der Terrasse des Cafés Prälatur oder im Garten der Klosterbräu sitzen und in aller Ruhe im Internet nachsehen, was es in und um Ebrach zu erleben und anzuschauen gibt. Das wünscht sich Ebrachs Erster Bürgermeister Max-Dieter Schneider. Dies umso mehr, als es seit dieser Woche am Marktplatz einen kostenlosen Hotspot gibt. Also eine Möglichkeit,über Handy und Smartphone via WLAN ins Internet zu gelangen.

Der Markt Ebrach finanziert den Nutzern das Ganze. Möglich dank eines Vertrages mit der Telekom. Der ist zunächst auf zwei Jahre ausgelegt und für die Marktgemeinde mit monatlichen Kosten von 119,50 Euro verbunden.

Eine Investition, die sich lohne, findet Schneider, der dabei insbesondere den Tourismus im Blick hat. Weit über 30 Nutzer können hier gleichzeitig für jeweils eine Stunde ins Internet gehen. Dafür wurde mit der Installation einer speziellen Antenne die Voraussetzung geschaffen.

Hotelier Karheinz Gries hat dafür übrigens eine Wand der Klosterbräu zur Verfügung gestellt.

Marktgemeinderat Jürgen Ulrich und Gries haben gemeinsam mit Klosterbräu-Personal die neue Einrichtung gleich einmal getestet. Ergebnis: Alles funktioniert bestens, sogar schneller als über das Mobilfunknetz.

Nun müssen nur noch verschiedene Aufkleber überall dort angebracht werden, wo Fremde in Ebrach hingehen, um auf diesen neuen Service aufmerksam zu machen. Einen Service, wie man ihn sonst beispielsweise auf Flughäfen oder mittlerweile auch am Bamberger Rathaus findet. Landkreisweit dürfte man mit dem Hotspot freilich Vorreiter sein, meint der Bürgermeister.

Neben den Aufklebern macht auch noch ein eigener Hinweis am Infopoint am Ebracher Marktplatz auf den neuen Hotspot aufmerksam.

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