Ebermannstadt
Friedenslichtkette

Ebermannstadt solidarisiert sich mit Terroropfern

Die Kirchengemeinden St. Nikolaus und die Emmausgemeinde hatten zu einer Gedenkveranstaltung eingeladen.
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Der Friedenstanz vor der Pfarrkirche St. Nikolaus Foto: Helmut Vogler
Der Friedenstanz vor der Pfarrkirche St. Nikolaus Foto: Helmut Vogler
Beinahe 100 Frauen und Männer waren dem Aufruf für eine Friedenslichterkette in Ebermannstadt gefolgt. Initiatorin Heidemarie Senf bedankte sich bei den beiden Kirchengemeinden St. Nikolaus und Emmausgemeinde und bei der Stadt Ebermannstadt für die Unterstützung. Sie stellte die Solidaritätsveranstaltung für die Französische Partnerschaftstadt Chantonnay und alle Krisenherde der Welt unter den Schutz des heiligen Franz von Assisi, der betete "Herr mach mich zum Werkzeug deines Friedens".

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Erwin Horn verlas den in einem großen Kreis mit ihren Kerzen aufgestellten Teilnehmern ein Schreiben, das Reinhold Wick im Namen des Partnerschaftskomitees, dessen aktives Mitglied er ist, am Tage des Attentats von Paris per Mail nach Chantonnay sandte.
"Liebe Freunde, wie eine große Mehrheit meiner Landsleute bin ich schockiert über die schrecklichen Ereignisse, die sich in eurem Land abgespielt haben, und die das Herz der ganzen Nation treffen." Er sicherte die Solidarität von ganz Ebermannstadt zu und verurteilte die brutale Gewalt dieser terroristischen Akte.

In meditativer Stille hörten nun die Teilnehmer den Sonnengesang des Heiligen Franziskus, bevor sie sich im Pilgerschritt eines israelischen Friedentanzes in Form einer Spirale bewegten. Mit der Bitte der Initiatorin, dieses Friedenslicht in sich wachsen zu lassen und an andere weitergeben und dem gemeinsam gesungenen Lied "Laudate omnes gentes" endete die eindrucksvolle Feier vor der Pfarrkirche St. Nikolaus. HV

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