Bamberg
Warnstreiks

Die Tore im Bambados blieben geschlossen

Nachdem das Angebot der Arbeitgeber aus der letzten Verhandlungsrunde am 12. und 13. März über eine Lohnerhöhung von 3,3 Prozent von der Gewerkschaft Verdi abgelehnt worden war, kam es nun zur zweiten Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst. Am Dienstag war, wie bereits am 8. März, erneut auch Bamberg betroffen.
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Das Bambados musste sich erneut dem Streik beugen. Foto: Matthias Hoch
Doris Stadelmeyer, Bezirksgeschäftsführerin bei Verdi, sprach von "guten 300 bis 350 Streikenden", die die Arbeit niedergelegt und sich zum Großteil zur Verdi-Demonstration in Nürnberg auf den Weg gemacht hätten.
Im Bamberger Klinikum waren am Dienstag nur vier der zehn Operationssäle besetzt, was allerdings keine schwerwiegenden Folgen hatte. "Die Versorgung der Patienten war gewährleistet, es wurden lediglich Operationen verschoben, bei denen dies möglich war", sagte Markus Winkler von der Sozialstiftung Bamberg.

Wie bereits beim ersten Warnstreik vor 14 Tagen blieb das Bambados den ganzen Tag über geschlossen. "Die Sicherheit an den Schwimmbecken hätte nicht gewährleistet werden können", sagt Jan Giersberg, Pressesprecher der Stadtwerke. Die Busse waren nicht vom Streik betroffen, da für die Busfahrer ein anderer Tarifvertrag gilt. Die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser war nicht beeinträchtigt und auch das Servicezentrum der Stadtwerke am ZOB war diesmal pünktlich geöffnet.

Auch der Entsorgungs- und Baubetrieb wurde bestreikt. Die Stadt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die entfallene Restmülltonnenentleerung im Heinrichsviertel am kommenden Freitag, 23. März nachgeholt wird. Auch die Entleerung von Papiertonnen auf zwei Routen im Stadtgebiet erfolgt nachträglich - am Montag, 26. März.
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