Altendorf

Die Kürbiskräpfla sind der Renner

Zur Eröffnung der Altendorfer Kürbissaison durfte man sich wieder an allerlei spezifischen Köstlichkeiten laben. Und Anfang Oktober soll das Kürbisfestwochenende erstmals zwei Tage lang dauern.
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Da gibt es kein Halten mehr: Die Altendorfer Kürbiskräpfla muss man einfach probiert haben. Fotos: Andrea Spörlein
Da gibt es kein Halten mehr: Die Altendorfer Kürbiskräpfla muss man einfach probiert haben. Fotos: Andrea Spörlein
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Zur traditionellen Eröffnung der Kürbissaison hatte sich zahlreiche Altendorfer Bürger sowie Kürbisbauern und einige Kürbiskönige der vergangenen Jahre versammelt. Altendorfs Bürgermeister Karl-Heinz Wagner (CSU) konnte darüber hinaus auch die die lokale Politikprominenz in Altendorf begrüßen. Neben den Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn (CSU) und Andreas Schwarz (SPD) waren die Bürgermeister von Strullendorf, Hirschaid und Buttenheim vor Ort, sowie der Forchheimer Landrat Hermann Ulm (CSU) und der zweite Bürgermeister der Gemeinde Hallerndorf Sebastian Schwarzmann (WG Trailsdorf).


Suppe, Bowle, Bier

Im Anschluss an die Eröffnung konnten auf dem Dorfplatz vor der Kapelle die ersten Kürbisspezialitäten versucht werden. Sehr gelobt wurden, wie in jedem Jahr, die Kürbiskräpfla, die es traditionell nur an diesem Tag gibt. Doch auch Kürbissuppe, Kürbisbowle und der Kür-Secco wurden ausgiebig probiert und "für sehr gut" befunden. So manches Fachgespräch wurde auch gleich geführt. Fürchtet man doch, dass die diesjährige Ernte aufgrund der Witterungsverhältnisse vielleicht "nicht so besonders gut sein wird". Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jugendblaskapelle Buttenheim.

In diesem Jahr wird es zum ersten Mal ein "Kürbis-Bier" geben. In Zusammenarbeit mit mit dem Studiengang Diplom-Brauer der TU Berlin konnte "ein süffiges Kellerbier mit braun-oranger Farbe entwickelt werden", berichtete Altendorfs Bürgermeister Karl-Heinz Wagner. Er sei schon gespannt, wie es den Besuchern am Kürbisfestwochen ende (3./4. Oktober) schmecken wird.

Bereits zum 20. Mal begeht man in diesem Jahr das Kürbisfest. Damit hat man sich mittlerweile weit über die Landkreisgrenzen hinaus ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Karl-Heinz Wagner dankte in diesem Zusammenhang seinem Amtsvorgänger Wolfgang Rössler für die Idee, den Kürbis als Werbeträge für die Gemeinde aufzubauen und "seine Hartnäckigkeit dieses Fest zu etablieren".

In diesem Jahr will man erstmals "zwei Tage lang den Kürbis feiern". Bereits am 3. Oktober gibt es ein Kinderkürbisfest. Zahlreiche Aktionen rund um den Kürbis für die Jüngsten sind schon in der Planung. So veranstaltet unter anderem der FC Altendorf einen rund einen Kilometer langen Zierkürbis-Lauf für Kinder bis einschließlich 7 Jahren, einen Hokkaido-Lauf (zirka 3,5 km) für Kinder bis einschließlich 11 Jahren und einen Kalebassen-Lauf (zirka 5,2 km) für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre.

























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