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Die Bahn-Baustelle aus der Luft im Februar

Die Züge zwischen Hallstadt und Bad Staffelstein stehen still - Gleise? Sind längst verschwunden. Ein Drohnenflug zeigt das Ausmaß des ICE-Ausbaus.
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Fast schon Kunst: Die Bahn-Baustelle in Breitengüßbach aufgenommen von einer Drohne. Hier: Die Ersatzbrücke nach Zückshut. Foto: Ferdinand Merzbach
Fast schon Kunst: Die Bahn-Baustelle in Breitengüßbach aufgenommen von einer Drohne. Hier: Die Ersatzbrücke nach Zückshut. Foto: Ferdinand Merzbach
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Die Großbaustelle der Bahn zwischen Zapfendorf und Breitengüßbach schreitet voran. Unverkennbar, wenn man sich die Luftaufnahmen anschaut, die unser Fotograf Ferdinand Merzbach mit seiner Drohne in diesen Tagen aus der Luft angefertigt hat: Die Oberleitungen sind gekappt, das Gleisbett ist leer. Die Schienen sind abgebaut.
 

 

Am eindrücklichsten wird der Fortschritt beim Blick von oben auf die Stelle, wo früher einmal der Ebinger Bahnhof stand. Davon ist nichts mehr zu erkennen. Keine Spur lässt erahnen, dass hier früher mal ein Zug unterwegs war, oder Autos an den geschlossenen Schranken warten mussten. Jetzt ist nur noch eine lang gezogene Straße aus brauner Erde zu sehen. Das einzige, was hier derzeit fährt, sind die Baumaschinen. Später soll hier ein Kreisverkehr entstehen.

 

 


Ein ähnliches Bild bietet sich derzeit in Zapfendorf: Erdmassen werden bewegt, hier wird unter anderem eine Brücke über entstehen. Interessant wird es vor allem im Bereich weiter südlich: Bei Ebing/Unteroberndorf kommen sich die A73, die Staatsstraße, der Main und die Gleise sehr nahe. Wie nahe ist aus der Vogelperspektive gut zu erkennen.

Hier wird ab März wegen des viergleisigen Gleisausbaus die darüber liegende Autobahnbrücke neu entstehen. Später soll der Main verlegt werden. Es gibt also noch genug Gelegenheit für weitere Luftaufnahmen.

 

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