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Bamberg
Sandkerwa

Das war der Freitag auf der Sandkerwa 2015

Nach dem verregneten Beginn am Donnerstag zog die Kerwa bei weit besserem Wetter am Freitag deutlich mehr Besucher an. Die Ereignisse des zweiten Kirchweih-Tages haben wir noch einmal für Sie in mehreren Bildergalerien zusammengefasst.
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Gut besucht: die Untere Brücke am zweiten Kerwa-Tag. (Ferdinand Merzbach)
Gut besucht: die Untere Brücke am zweiten Kerwa-Tag. (Ferdinand Merzbach)
Nach dem regnerischen Beginn der 65. Sandkerwa am Donnerstag, fanden am Freitag bei besserem Wetter deutlich mehr Besucher ihren Weg zum Volksfest im Bamberger Sandgebiet.

Zum Abend hin gegen 17.15 Uhr wurde der Kirchweibaum in der Unteren Sandstraße/Schweinfurter Straße. Musikalisch begleitet wurde das Prozedere mit der Maintaler Blasmusik, der Schützengesellschaft Edelweiß, der Schützengilde Hameln und Zwiebeltreter-Fähnlein Bamberg e.V.

Um 18 Uhr war es dann soweit: Die Zimmerer- Schieferdecker- u. Bauhandwerkerzunft Gaustadt und der Bürgerverein 4. Distrikt e. V. wollten den stattlichen 17-Meter-Baum vor der St. Elisabeth Kirche aufstellen. Weil aber ein ausreichender Sicherheitsabstand nicht gewährleistet werden konnte, wurde der Kerwabaum noch an Ort und Stelle mit der Handsäge auf 6,50 Meter gekürzt. Und dieser war natürlich spielend leicht in die Höhe gehievt worden. Ehrenobermeister Kaspar Reinfelder scherzte: "Letztes Jahr haben wir in Gaustadt nur den Stumpf aufgestellt und an der Sandkerwa holen wir jetzt die Spitze nach".


Wie Polizei aus Bamberg am Samstag berichtet, war der Freitagabend auf der Sandkerwa ruhig. Nach Angaben der Beamten hatten sich einige Einsätze erst nach Mitternacht zugetragen.

Für größere Aufregung sorgte dabei einzig ein "Missverständnis". Zu später Stunde glaubte ein betrunkener Kerwa-Besucher sein plötzlich verschwundener Freund sei in die Regnitz gefallen und alarmierte gegen 0.30 Uhr die Polizei. Diese leitete mit Unterstützung der Wasserwacht, DLRG und mit Hilfe eines Rettungshubschraubers eine Suchaktion ein.

Bis dahin fehlte vom Vermissten jede Spur. Schließlich erreichte man den Mann am Handy. Er war nach Hause gegangen, um zu schlafen. Das hatte sein betrunkener Kumpel aber anscheinend nicht mitbekommen oder im Rausch vergessen. Die Polizei beschreibt den Aussetzer des Mannes wie folgt: "Wahrnehmungsfehler in Folge von Alkohol" .


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