Bamberg

Container-Zeit hat ein Ende

Mit seiner kirchlichen Segnung wurde der neu gebaute Kindergartens Maria Hilf in der Wunderburg eröffnet. Während der Baumaßnahme waren die Kinder und ihre Erzieherinnen in Containern untergebracht.
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Pfarrer Marcus Wolf und Generalvikar Georg Kestel segnen die neuen Räume. Foto: privat
Pfarrer Marcus Wolf und Generalvikar Georg Kestel segnen die neuen Räume. Foto: privat
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Zur feierlichen Eröffnung des neu gebauten Kindergartens Maria Hilf erschienen zahlreiche Festgäste, unter ihnen Generalvikar Georg Kestel, Bürgermeister Christian Lange (CSU), Pfarrer Marcus Wolf, Architekt Jürgen Eis, Diözesanarchitekt Karl-Heinz Rottmann, Kirchenpflegerin Elfriede Eichfelder, Kindergartenleiterin Gabriele Hertel, Vertreter des Seelsorgebereiches St. Gangolf, St. Otto und Maria Hilf sowie der Stadt Bamberg, Erzieherinnen und Elternschaft des Kindergartens und natürlich zahlreiche Kindergartenkinder.

Die Grußredner hoben die kurze Bauzeit des dreigruppigen Kindergartens und das gute Zusammenwirken zwischen der Katholischen Kirchenstiftung Maria Hilf, der Erzdiözese Bamberg und der Stadt Bamberg hervor.
Die Architektur der Einrichtung entspreche sowohl modernen baulichen Richtlinien als auch den pädagogischen Bedürfnissen von Kindern und Personal und gelte über die Grenzen Bambergs hinaus als Modell für zeitgemäße Kindertagesstätten.

Es wurde auch bereits dafür Sorge getragen, dass bei Bedarf eine der Gruppen für eine Kinderkrippe genutzt werden kann. Besonders gedankt wurde dem Architekten Jürgen Eis für die gelungene und fristgerechte Umsetzung der Baupläne, als auch Kirchenpflegerin Eichfelder für ihr unermüdliches Engagement zum Gelingen des Bauvorhabens.

Generalvikar Georg Kestel und Pfarrer Marcus Wolf segneten im Rahmen eines kleinen Gottesdienstes die Räume, den die Kindergartenkinder und Erzieherinnen mit Liedern musikalisch gestalteten. Im Anschluss waren alle Gäste zu einem Imbiss und zur Besichtigung der Anlagen eingeladen.

Das Bauvorhaben war notwendig geworden, da das bisherige Kindergartengebäude eine marode Bausubstanz aufwies, die nicht mehr saniert werden konnte. Am bisherigen Ort wurde ein Ersatzneubau errichtet. Der Neubau auf altem Grundriss weist nun statt eines Flachdaches ein Steildach auf, sodass auch zusätzlicher Lagerraum gewonnen wurde. Die Außenwände sind gedämmt, und alle Räume verfügen über Fußbodenheizung. Auch die Außenanlagen und der Eingangsbereich der Anlage wurden neu gestaltet.

Während der Baumaßnahmen gastierten die Kinder des Kindergartens und ihre Erzieherinnen in mehreren Containern an der Friedrich-Ebert-Straße. Kinder, Elternschaft und Personal drückten unisono aus, dass sie froh und glücklich sind nun in einem solch schönen Kindergarten lernen, spielen und arbeiten zu dürfen.





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