Potsdam
Warnstreiks

Bürger müssen mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst rechnen

Nach der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder, ruft ver.di zu Warnstreiks auf.
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Eine Frau hält am 25.01.2017 in Bremen eine Verdi Fahne auf einer Kundgebung vor dem Finanzamt hoch. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für die im öffentlichen Dienst Beschäftigten bei Bund und Kommunen. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Eine Frau hält am 25.01.2017 in Bremen eine Verdi Fahne auf einer Kundgebung vor dem Finanzamt hoch. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für die im öffentlichen Dienst Beschäftigten bei Bund und Kommunen. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Die Bürger müssen sich in den nächsten Tagen bundesweit auf Warnstreiks und Protestaktionen der Beschäftigten der Länder einstellen. Betroffen sein können Schulen, Unikliniken, Polizei, Justizverwaltung und Straßenmeistereien. In Niedersachsen hat die Lehrer-Gewerkschaft GEW bereits für diesen Mittwoch Warnstreiks an Schulen angekündigt. Kleinere Aktionen hatte es bereits in den vergangenen Tagen gegeben.

Auch der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, deutete am Dienstag nach Ende der zweiten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder an, dass die Aktionen schon heute beginnen könnten. Es habe in keiner wesentlichen Frage ein konkretes Angebot der Arbeitgeber gegeben. Das sei ein ernüchternder Verhandlungsstand, bei dem es zu entsprechenden Reaktionen in den Betrieben kommen werde, sagte er in Potsdam.
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