Bamberg

Brose Baskets gewinnen erstes Finalspiel 65:63

Die Bamberger besiegen die EWE Baskets Oldenburg nach hartem Kampf knapp mit 65:63. Die zweite Partie steigt am Mittwoch bei den Norddeutschen. Die Highlights zum Nachlesen finden Sie in unserem Ticker.
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Basketball Bundesliga, Playoffs (Best of 5), Finale, Spiel 1: Brose Baskets Bamberg - EWE Baskets Oldenburg am 09.06.2013 in der Stechert-Arena in Bamberg (Bayern). Die Bamberger Fans feuern ihre Mannschaft an. Foto: David Ebener/dpa
Basketball Bundesliga, Playoffs (Best of 5), Finale, Spiel 1: Brose Baskets Bamberg - EWE Baskets Oldenburg am 09.06.2013 in der Stechert-Arena in Bamberg (Bayern). Die Bamberger Fans feuern ihre Mannschaft an. Foto: David Ebener/dpa
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Die Brose Baskets streben der vierten deutschen Meisterschaft in Folge entgegen. Am Sonntagnachmittag gewannen die Bamberger das erste Spiel der Finalserie in der heimischen Stechert-Arena gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 65:63 (33:33). Gewinnt der Titelverteidiger auch die zweite Partie am Mittwoch (20.15 Uhr) in Oldenburg, kann er die best-of-five-Serie bereits am kommenden Sonntag, dann wieder in eigener Halle, beenden und seinen insgesamt sechsten nationalen Titel bejubeln.

Beste Werfer beim Sieger waren Anton Gavel (14) und Philipp Neumann (13). Für die Oldenburger, die auf den angeschlagenen Rickey Paulding verzichteten (er wurde geschont), trafen Julius Jenkins (15), Adam Chubb (13) und Abdul-Hamid Mustafa (10) am besten.

Das Duell der beiden besten Teams der Hauptrunde stand in der ersten Halbzeit auf keinem allzu hohen Niveau. Beide Mannschaften ließen in der Offensive viele Chancen ungenutzt. Die Bamberger kamen im ersten Viertel, das 11:14 endete, nur auf eine Trefferquote von 31 Prozent. Zwar trafen die Gastgeber im zweiten Abschnitt besser, doch gaben sie unter dem eigenen Korb zu viele Rebounds ab, sodass die EWE Baskets ihre knappe Führung lange behaupten konnten. Anton Gavel und Philipp Neumann (je 7 Punkte) waren in der ersten Halbzeit die Aktivposten bei den Gastgebern, während auf Seiten der Oldenburger Julius Jenkins an seine starken Leistungen aus der Halbfinalserie gegen Ulm anknüpfte. Zehn Punkte hatte der Ex-Bamberger zur Pause (33:33) bereits auf seinem Konto.

Auch im dritten Abschnitt blieb diese erste Finalpartie eine defensiv geprägte Partie. Die Brose Baskets trafen kaum einmal aus der Distanz, doch auf Neumann war unter dem Korb Verlass. Die EWE Baskets erwiesen sich weiterhin als harte Nuss, zu Beginn des Schlussabschnitts führten die Bamberger lediglich mit einem Zähler (50:49).

Jetzt legte der Meister aber an beiden Enden des Spielfelds noch eine Schippe drauf. Mit einem 8:0-Lauf sorgte er für die bis dahin größte Führung (60:54, 35. Min.). Aufgrund einiger leichtsinniger Bamberger Ballverluste blieben die Norddeutschen aber im Geschäft. Neun Sekunden vor Spielende führten die Brose Baskets nur noch mit 65:63. Beim letzten Oldenburger Angriff warf Center Chubb aber daneben - die Bamberger Fans jubelten über einen knappen und etwas glücklichen Sieg.
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