Bei der Bamberger Großbäckerei Gramss wird, anders als zuletzt geplant, nun doch keine große Backwaren-Kette einsteigen. "Die bisherigen Investoren bleiben an Bord", teilte Harald Busch, geschäftsführender Gesellschafter der Münchner C&P Treuhand- und Beratungsgesellschaft, auf Anfrage mit. C&P war 2004 als Geldgeber bei Gramss eingestiegen. Die Münchner vertreten eine eine Hand voll mittelständischer Unternehmerfamilien, die ihr Privatkapital in Gramss investierten. Früher habe man sich bei Gramss verzettelt, doch jetzt laufe das Kerngeschäft mit Tiefkühlware sehr gut, sagte Busch.


Filialgeschäft ist Geschichte



Die Bamberger Bäckerei-Kette hatte einst mehr als 80 Filialen in Nordbayern, Thüringen und Sachsen betrieben. Im November musste die Gruppe für verschiedene Gesellschaften Insolvenz anmelden. Inzwischen hat Gramss das Filialgeschäft aufgegeben und produziert nur noch Tiefkühlware. Geschäftsführer bleibt laut Busch Gerhard Gramss, die Firma werde aber künftig zunehmend im Team geführt.