Bamberg

Bestes Wetter lockte Gäste

Polizei und Schausteller ziehen eine positive Bilanz. Zumal der Markt von Wetterkapriolen und besonderen Vorkommnissen verschont blieb.
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Die Polizei zeigte Präsenz auf dem Bamberger Weihnachtsmarkt. Besondere Vorfälle gab es nicht. Fotos: Harald Rieger
Die Polizei zeigte Präsenz auf dem Bamberger Weihnachtsmarkt. Besondere Vorfälle gab es nicht. Fotos: Harald Rieger
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Die Auswirkungen des Terroranschlages auf den Berliner Weihnachtsmarkt waren auch in Bamberg zu spüren. Nicht dass sich dadurch sichtbar weniger Besucher auf dem Markt ihren Glühwein und Mandeln schmecken ließen, vielmehr in Form von verstärkter Polizeipräsenz.

Zwar waren in Bambergs Innenstadt keine mit Maschinengewehr bewaffneten Beamten unterwegs, aber der Zugang zur Fußgängerzone von der Hauptwachstrasse her sowie der Bereich am Fuße der Oberen Brücke war in den Abendstunden jeweils mit Polizeibussen gesichert. "Wir haben nach dem Anschlag unsere Polizeipräsenz noch einmal verstärkt und mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei zudem die Eingangsbereiche mit Fahrzeugen gesichert", schilderte Polizeihauptkommissar Holger Düring, Pressesprecher der Polizeiinspektion Bamberg. Damit wollte man ein sichtbares Zeichen setzen, aber auch für den Fall der Fälle gewappnet sein.


Kein Diebstahl

Darüber hinaus jedoch konnte die Polizei eine erfreuliche Bilanz ziehen. So gab es in den letzten vier Wochen keinen einzigen angezeigten Diebstahl. Auch sonst musste die Polizei auf dem Weihnachtsmarkt wenig einschreiten. Lediglich einmal kam sie einer auf einer vereisten Fläche gestürzten Frau zur Hilfe.

Zu einem positiven Resümee kamen auch die Schausteller. "Es war einmal mehr ein friedlicher und gut besuchter Weihnachtsmarkt", betonte Georg Fischer, Vorsitzender der Bamberger Marktkaufleute und Schausteller. Zumal das Wetter heuer den Standbetreibern sehr ins Wetter gespielt habe. Da es kaum Niederschläge, Sturm oder gar Glatteis gab, seien in den letzten Wochen täglich zahlreiche Besucher gekommen. Selbst der Berliner Anschlag hätte in Sachen Besucherfrequenz kaum Auswirkungen gehabt. "Sicherlich hat man darüber gesprochen, aber viele unserer Besucher haben betont, dass sie sich sicher fühlten und sich den Spaß am Weihnachtsmarkt nicht vermiesen lassen wollten", sagte Fischer.

Gut angekommen sei zudem der Weihnachtsmarkt-Max-Taler, der die bisherige Verlosungsaktion ersetzte. Diese Taler wurden im Vorfeld ans Frauenhaus, den Seniorenmittagstisch Schwanhäuser und an Kids on Baskidball verteilt, damit Schwächergestellte ein paar schöne Stunden auf dem Weihnachtsmarkt verbringen konnten.

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