Bamberg
Interview

The Voice of Germany: Flávio Martins aus Bamberg singt am Donnerstag

Der 25-Jährige Bamberger Flávio Martins singt am Donnerstag bei den Blind Auditions von "The Voice of Germany".
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Flávio Martins singt in den Blind Auditions in der TV-Show "The Voice of Germany". Foto: SAT.1/ProSieben/ Richard Huebner
Flávio Martins singt in den Blind Auditions in der TV-Show "The Voice of Germany". Foto: SAT.1/ProSieben/ Richard Huebner
Seit einigen Wochen läuft das TV-Format "The Voice of Germany" wieder im Fernsehen auf ProSieben und Sat. 1. In den sogenannten Blind Auditions der Gesangs-Castingshow treten Bewerber vor Publikum auf und müssen die in der Jury sitzenden Coaches von ihrem Gesangstalent überzeugen.

Die Jurymitglieder sitzen mit dem Rücken zur Bühne, so dass sie den Gesang ausschließlich hören können und anhand dessen entscheiden, ob der Teilnehmer eine Runde weiter kommt. Gefällt ihnen, was sie hören, so buzzern sie und der Stuhl dreht sich um. Der Bamberger Flávio Martins, der portugiesische Wurzeln hat, wurde zu den Blind Auditions eingeladen und ist am Donnerstag um 20.15 Uhr auf ProSieben zu sehen. Der 25-Jährige Student hat uns schon vorab ein paar Fragen beantwortet.

Wie kommen Sie zur Musik?
Zur Musik bin ich schon recht früh gekommen. Schon als ich circa vier Jahre alt war, schenkten mir meine Eltern mein erstes Keyboard. Zwei Jahre später folgten die ersten kleinen Auftritte in der Gemeinde auf einer jährlichen Karaoke-Veranstaltung. Im Alter von zehn Jahren investierte ich etwas mehr in die Musik und nahm Gesangsunterricht sowie auch Gitarrenstunden.

Woher kam die Idee, sich bei einer TV-Castingshow zu bewerben?
Damals habe ich schon immer zu mir gesagt: Irgendwann möchte ich mal von jemandem, der sich in der Musik auskennt, wissen, ob ich gut bin in dem, was ich da mache. Außerdem musste ich mir immer wieder von Freunden und Verwandten anhören, warum ich denn nicht mal mein Talent auf der großen Bühne zeige. Dieses Jahr hat es dann endlich geklappt, weil ich auch meinen Bachelor in BWL an der Universität in Bamberg fast vollständig abgeschlossen habe. Zeitlich und vom Engagement her, stand nun nichts mehr im Wege, denn ein fester akademischer Abschluss stand immer an erster Stelle. The Voice of Germany war von allen Musikshows die einzige, die für mich in Frage kam. Hier geht es nicht um irgendwelche Schicksalsschläge oder besondere persönliche Geschichten, sondern einzig und allein um die Stimme, Leidenschaft und das Talent.

Was möchten Sie durch die Gesangsshow erreichen?
Mein Ziel in der Show ist es, eine ehrliche Meinung von den Coaches zu bekommen, ob ich auch wirklich gut bin in dem, was ich mache. Es gibt viele Sänger, die singen können. Allerdings gibt es wenige, die andere Leute mit der Stimme berühren und Gefühle in jemandem auslösen, die sonst verborgen bleiben.
Mein Hauptziel ist es, diese Gefühle in den Leuten herauszulocken. Ich möchte, dass meine Zuhörer mit mir die Reise im Song antreten. Ich hoffe, dass The Voice mein Sprungbrett wird, um meine Leidenschaft mit anderen teilen zu können. Gerne würde ich jedes Wochenende woanders auftreten und Menschen zeigen, dass Musik die Sorgen des Alltags für eine kurze Zeit ausblenden kann. Beruflicher Musiker zu sein, ist nur wenigen vergönnt. Wenn sich diese Chance allerdings ergeben würde, würde ich sie nutzen wollen.

Was erwartet uns am Donnerstag Abend auf ProSieben?
Am Donnerstag könnt ihr vollen Einsatz von mir erwarten. Selbstverständlich ist die Situation, in der ich mich befinde, extrem außergewöhnlich und neu. Allerdings möchte ich meine Chance auf der großen Bühne nutzen und einfach Spaß haben. Ich möchte diesen Moment auf der Bühne einsaugen und dieses Gefühl für mein ganzes Leben einspeichern.
Wenn sich dabei noch einer der Coaches umdreht, wäre dies ein Traum, der wahr wird. Von mir werdet ihr den RnB-Song "So Sick" von Ne Yo hören. Ein Klassiker.

Sie sind in Bamberg in einem portugiesischen Verein engagiert. Sind ihre Landsleute schon in den Genuss gekommen, Sie singen zu hören?
Das ist richtig. Ich bin dort als Kulturvorstand tätig und unterstütze meinen Vater, der dort Vorstand ist. Meine Landsleute kennen meine Leidenschaft bereits. Bei einigen Veranstaltungen durfte ich ab und an mal ein Lied zum besten geben und meine große Liebe, die Musik, mit ihnen teilen. Meine Landsleute sagten das Gleiche, wie meine Freunde: Ich soll doch endlich mal mein Talent auf der großen Bühne zeigen.

Die Fragen stellte Anna Gartiser.

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