Bamberg
Denkmalschutzmedaille

Bamberger Preisträger retteten Barockpalais und Kellergasse

In München wurden am Donnerstag 31 Denkmalschutzmedaillen verliehen. Zwei gingen nach Stadt und Landkreis Bamberg.
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Auch für die Instandsetzung dieses barocken Palais in der Bamberger Altstadt gab es eine Denkmalschutzmedaille. Foto: Ronald Rinklef
Auch für die Instandsetzung dieses barocken Palais in der Bamberger Altstadt gab es eine Denkmalschutzmedaille. Foto: Ronald Rinklef
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Unter den 31 Persönlichkeiten und Institutionen, die am Donnerstag in München die Denkmalschutzmedaille 2017 erhielten, sind auch zwei Empfänger aus dem Raum Bamberg.

Das Ehepaar Martina Haydn von Knoblauch und Robert von Knoblauch zu Hatzbach wurde für die Instandsetzung des barocken Palais in der Karolinenstraße 26 in Bamberg ausgezeichnet. Bürgermeister Carsten Joneitis nahm die Medaille namens der Gemeinde Oberhaid (Landkreis Bamberg) für die Sanierung der historischen Kellergasse in Unterhaid entgegen.

Bayerns Wissenschaftsminister Minister Ludwig Spaenle nannte die frisch gebackenen Empfängerinnen und Empfänger der Denkmalschutzmedaille "Botschafter des kulturellen Selbstbewusstseins unseres Landes".

Mit ihrem Einsatz trügen sie wesentlich dazu bei, "die sicht- und begreifbare Geschichte Bayerns zu erhalten".
Die Ausgezeichneten hätten sich mit Kreativität und Ausdauer um die Denkmäler im Freistaat verdient gemacht.

Generalkonservator Professor Mathias Pfeil, der die Denkmalschutzmedaillen gemeinsam mit Spaenle überreichte, sprach vom "Oscar der Bayerischen Denkmalpflegepreise". Es handle sich um die "wichtigste Auszeichnung der Staatlichen Denkmalpflege". Er sei jedes Jahr aufs Neue beeindruckt, wie vielfältig das Engagement der Empfänger sei. Denkmalpflege lebe vom Engagement vieler Begeisterter.
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