Bamberg
Tourismus

Bamberg will Attraktionen am Domberg bekannter machen

Die Stadt Bamberg ist bei Touristen und Ausflüglern beliebt - doch viele fanden bislang nicht den Weg in die Museen am Domberg.
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Foto: Michael Gründel
Foto: Michael Gründel
Die vor eineinhalb Jahren ins Leben gerufene Kooperation der Museen zeigt jedoch nun erste Erfolge. "Es gelingt uns, ein besucherfreundliches Angebot zu machen", sagte Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) am Donnerstag. "Die Weichen sind in die richtige Richtung gestellt." Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) betonte: "Wir sind auf einem sehr guten Weg." Im Haushalt seien Mittel für die Finanzierung einer Stelle eines "Domberg-Koordinators" eingestellt; derzeit laufe das Auswahlverfahren, wer diesen Posten übernehmen kann.

Das Bamberger Diözesanmuseum, der Dom selbst, das historische Museum in der Alten Hofhaltung, die Staatsbibliothek, die Staatsgalerie und die Prunkräume der Neuen Residenz sind seit 2011 unter einer Dachmarke zusammengeführt.
Die Einrichtungen haben verschiedene Träger, das Historische Museum etwa ist bei der Stadt Bamberg angesiedelt, das Diözesenmuseum beim Erzbistum.

Bamberg zählte im vergangenen Jahr mehr als 560.000 Übernachtungen. Die Altstadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Es sei eine Herausforderung, mit diesem Erbe sorgsam umzugehen, aber auch touristischen Interessen gerecht zu werden, sagte Starke. Der Versuch, die Museen noch bekannter zu machen und die Gäste hineinzulocken, sei hier ein richtiger Schritt. dpa
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