Debring
Verkehr

B 22: Drei Baustellen in Sicht

Im Oktober will das Staatliche Bauamt auf drei Abschnitten der Bundesstraße 22 die Fahrbahn sanieren. Dafür sind jeweils Vollsperrungen nötig.
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Der Kreuzungsbereich in Debring birgt einige Tücken. Viele Möglichkeiten, diese zu entschärfen, sieht das Staatliche Bauamt nicht.Fotos: Ronald Rinklef
Der Kreuzungsbereich in Debring birgt einige Tücken. Viele Möglichkeiten, diese zu entschärfen, sieht das Staatliche Bauamt nicht.Fotos: Ronald Rinklef
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Noch ist der Termin nicht ganz sicher, aber wohl im Oktober werden gleich drei Baustellen den Verkehr auf der Bundesstraße 22 beeinträchtigen. Auf der vielbefahrenen Strecke von Bamberg in den Steigerwald plant das Staatliche Bauamt Bamberg in drei Abschnitten die Fahrbahn zu sanieren. Neben der Ortsdurchfahrt Debring sind dies die Bereiche Oberharnsbach - Unterneues (etwa 1,1 Kilometer) und Mönchherrnsdorf - Kötsch - Kappel (etwa 2,0 Kilometer).

Für die Erneuerung des Belags ist laut Harald Thiele vom Staatlichen Bauamt eine Vollsperrung von jeweils ein bis eineinhalb Wochen Dauer erforderlich. Ein neuralgischer Punkt ist Debring. Hier wird die Baustelle wegen zahlreicher Vorarbeiten etwa einen Monat lang bestehen. Allerdings soll auch hier die Vollsperrung fürs Asphaltieren nicht länger als zehn Tage dauern.
Während der rund drei Wochen davor soll es eine Ampelregelung und Einbahnverkehr geben.


Flüsterasphalt und Optimierung

Anders als die anderen Abschnitte soll die Ortsdurchfahrt Debring zwischen der Abzweigung zu den Verbrauchermärkten und dem Brauereigasthof Müller einen "lärmoptimierten Asphalt" erhalten, so Thiele. Insgesamt wird die Bundesstraße in Debring von der Straßengabelung vor Stegaurach bis etwa auf Höhe Mutzershof neu asphaltiert.

Optimiert werden soll auch der Kreuzungsbereich in Debring. Allerdings sei das aufgrund der dichten Bebauung nur sehr begrenzt möglich, schränkt Thiele ein. "Da geht nicht viel." Allenfalls im Zentimeterbereich könne man hier den Straßenbelag anheben. Zudem sollen die vorhandenen alten Spurrinnen auf der Bundesstraße beseitigt werden. Ziel sei, dass wenigstens "die Busse nicht mehr aufsetzen und zügiger einfahren können. In Debring sollen zudem die Bushaltebuchten barrierefrei umgebaut werden. Die Querungshilfe, bisher nur aufgesetzt, soll "baulich dargestellt" werden.

Ein neuralgischer Punkt während der Bauzeit ist die Zufahrt zu den Einkaufsmärkten. Diese wird jederzeit möglich sein, kündigt Thiele an. Man teile Debring deshalb auf Höhe der Abzweigung in zwei Bauabschnitte und die Asphaltierung in zwei Phasen. Damit soll die Zufahrt zu den Märkten auch während der Vollsperrung stets möglich sein - in der einen Phase über Debring selbst, in der anderen über Stegaurach und die Anschlussstelle der Staatsstraße.


Weiträumige Umleitungen

Nicht unerheblich sind die Umleitungen, die für die drei Baustellen nötig werden. Die Umfahrung von Debring erfolgt weiträumig über Waizendorf, Frensdorf und Vorra. An der Baustelle Unterneuses/Oberharnsbach wird der Verkehr über die Kreisstraße BA 22 (Abzweigung von der B 22 bei Birkach) und bei Vorra auf die BA 29 über Stappenbach nach Unterneuses umgeleitet. Die ursprünglich geplante Umfahrung des Bauabschnitts Kappel - Kötsch - Mönchherrnsdorf über Schönbrunn, Prölsdorf und Burgwindheim wird laut Thiele wegen Arbeiten an einer Brücke im Kreis Haßberge nicht möglich sein. Stattdessen wird die südliche Route über Schlüsselfeld ausgeschildert werden.

Insgesamt wird die Sanierung rund eine Million Euro kosten: 200 000 Kappel - Kötsch - Mönchherrnsdorf, 300 000 Euro für Unterneuses - Oberharnsbach und 500 000 Debring. Die Asphaltierungsarbeiten und damit Vollsperrungen sollen möglichst zügig aufeinander folgen.
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