Etwa 15 Anträge auf Erlaubnis für Feuerwerke aus privaten Anlässen gehen pro Jahr bei der Verwaltungsgemeinschaft Holfeld ein. Darüber informierte Günther Bienfang, Geschäftsstellenleiter der Stadt Hollfeld, bei der GHemeinschaftsversammlung dcer VG Hollfeld.

Private Feierlichkeiten mit einem Feuerwerk zu begehen sei aufgrund des Brandschutzes äußerst problematisch. Es sei "zu heiß", in der Verwaltung jeweils darüber abzustimmen, sagte Bienfang. Daher sollten derartige Anträge generell abgelehnt werden - dies solle jedoch nicht für größere öffentliche Veranstaltungen gelten.

Ludwig Bäuerlein, Bürgermeister von Aufseß, pflichtete dem bei: Mit der Genehmigung liege die Verantwortung bei der VG. Dabei nähmen außerdem private Feuerwerke überhand. Wolfgang Tzschoppe, Bürgerforum-Stadtrat aus Hollfeld, machte deutlich, dass ein Verbot in der Vorsorgepflicht der Stadt begründet sei. "Wer trotzdem ein Feuerwerk abhält, handelt grob fahrlässig." Das generelle Verbot von Feuerwerken aus privaten Anlässen wurde mit einer Gegenstimme (Luise Goldfuß, Bürgermeisterin von Plankenfels) beschlossen.