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Ampel am Berliner Ring schneller repariert als gedacht

Die Ampelanlage am Berliner Ring auf Höhe Starkenfeldstraße ist bereits am Montag wieder in Betrieb gegangen. Es fand sich für die inzwischen in die Jahre gekommene Technik doch noch ein Ersatzteil. Der Defekt hatte die Experten ins Schwitzen gebracht.
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Die Ampel an der Kreuzung Berliner Ring/Starkenfeldstraße ist wieder im Normalbetrieb. Foto: Ronald Rinklef
Die Ampel an der Kreuzung Berliner Ring/Starkenfeldstraße ist wieder im Normalbetrieb. Foto: Ronald Rinklef
Am Montagmorgen noch sah es so aus, als ob es länger dauern würde mit der Reparatur der Ampelanlage Berliner Ring/Starkenfeldstraße. Dann aber konnte in der Mittagszeit wieder wortwörtlich grünes Licht gegeben werden: Die Ampel ist also seit Montag wieder in Betrieb.

Laut Stadtwerke-Sprecherin Astrid Rosenberger war die schnelle Reparatur möglich, da Siemens noch ein Ersatzteil des inzwischen in die Jahre gekommenen Steuergerätes auftreiben konnte. "Im Zweifelsfall hätte der ganze Schaltschrank ausgetauscht werden müssen", sagt Rosenberger. Das vermuteten zunächst auch die Techniker, schließlich sei die Ampel Baujahr 1998. Ersatzteile dafür sind rar. Deshalb war man von einer Reparaturzeit von einer Woche ausgegangen.

Durch Bauarbeiten in der Nähe der Ampelanlage waren vier Kabel beschädigt worden. Infolge dessen war es am Mittwochabend zu einem Kurzschluss im Steuergerät gekommen. Die Ampel blieb schwarz. Aufgrund des Defekts mussten Busse umgeleitet werden, die nun wieder normal fahren. Außerdem war es zu einigen Unfällen gekommen. Am späten Mittwochabend hatte es auch noch einen Ampelmasten erwischt: Nach einem Zusammenstoß streckte ein Kleintransporter eine Stange der Lichtanlage nieder.
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