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Bamberg
Verkehr

Am besten umfahren: meistbefahrene Kreuzung am Berliner Ring ist Baustelle

Die Lichter an der Kreuzung Berliner Ring/Memmelsdorfer Straße sind derzeit aus. Seit Montag läuft die Ampelerneuerung nun an dem meistbefahrenen Knoten Bambergs. Laut Auskunft der Stadt geht alles ruhig über die Bühne - nur eine Formulierung hat etwas verwirrt.
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Derzeit ist es nicht möglich, den Berliner Ring auf der Memmelsdorfer Straße zu überqueren. Der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt (EBB) tauscht an der Kreuzung seit Montag die Signalanlage aus. Verkehrsteilnehmer müssen bis Samstag mit Einschränkungen rechnen.  Foto: Matthias Hoch
Derzeit ist es nicht möglich, den Berliner Ring auf der Memmelsdorfer Straße zu überqueren. Der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt (EBB) tauscht an der Kreuzung seit Montag die Signalanlage aus. Verkehrsteilnehmer müssen bis Samstag mit Einschränkungen rechnen. Foto: Matthias Hoch
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Es war eine kleine Formulierung, die kurzzeitig für Irritationen bei manchem Verkehrsteilnehmer gesorgt hat: In der Baustellenankündigung der Stadt war die Rede davon, dass die Ampelerneuerung an der Kreuzung Berliner Ring/Memmelsdorfer Straße gleich ablaufe wie die Erneuerung am Knoten Starkenfeldstraße - dort war noch am ersten Baustellentag die freie Fahrt möglich.

Der Austausch an der Starkenfeldstraße war am vergangenen Freitag abgeschlossen worden. Am Montag um 6.30 Uhr wurde die Baustelle an der Memmelsdorfer Straße eingerichtet.


Kreuzung bereits ab Montag gesperrt

Die eine Formulierung in der Ankündigung der Stadt hatte prompt manchen Autofahrer verwirrt - zumindest eine Mail hatte Claus Reinhardt, Sprecher des städtischen Baureferats, am Montag dazu erreicht. Denn bereits am Morgen wurde die Kreuzung für den Geradeausverkehr von/in Richtung Memmelsdorf gesperrt. Manch einer nahm an, dass dies erst ab Dienstag der Fall sein würde - denn an der Starkenfeldstraße fanden am Montag vor einer Woche zunächst vorbereitende Maßnahmen im Gehsteigbereich statt. Die Kreuzung blieb zu dem Zeitpunkt - anders als diesen Montag - noch offen.

Abgesehen von dieser Irritation, gehen die Arbeiten laut Auskunft der Stadt gut voran. "Wir sind froh, dass die erste Bauphase so gut gelaufen ist. Wir hoffen, dass es weiterhin ruhig verläuft", sagt Reinhardt. Den positiven Fortgang der Maßnahmen hatte ihm auch Florian Probst vom Entsorgungs- und Baubetrieb (EBB) der Stadt bestätigt.

Das ist nicht selbstverständlich, denn es ist der größte Eingriff in den Bamberger Straßenverkehr: Mindestens 53.000 Fahrzeuge sind in etwa täglich an der Kreuzung unterwegs. Größere Staus blieben laut dem Sprecher am Montag dennoch aus.


Bis Samstag noch Baustelle

Vier Kilometer Kabel werden wie an der Starkenfeldstraße auch an der Memmelsdorfer Straße neu verlegt, die alten Signalanlagen werden durch neue LED-Leuchten ersetzt. Die Anlage erhält ein neues Steuergerät. Während der Maßnahme gilt auch hier Tempo 30 - es besteht nur noch die Möglichkeit rechts abzubiegen. Der Berliner Ring in Fahrtrichtung Hallstadt und Nürnberg ist auf jeweils die rechte Fahrspur verengt.

Claus Reinhardt hofft, dass sich vor allem der Verkehr aus/nach Memmelsdorf für die Dauer der Arbeiten in dieser Woche gut verteilt. Über die Kronacher Straße und Kärntenstraße können Verkehrsteilnehmer zurück zur Memmelsdorfer Straße gelangen. Stadtauswärts ist der Knoten gegebenenfalls auch über die Weißenburgstraße und die Zollnerstraße umfahrbar.

Am kommenden Samstag, 5. September, soll die neue Ampelanlage ab sechs Uhr morgens in Betrieb genommen werden. Ab zirka neun Uhr soll die Kreuzung frei befahrbar sein. Danach geht es im letzten Abschnitt ab Montag, 7. September, an der Zollner- bzw. Pödeldorfer Straße weiter.

Die Erneuerung der Signalanlagen an den vier Kreuzungen des Berliner Rings und am Fortenbachweg/Memmelsdorfer Straße (bereits abgeschlossen) kosten laut EBB rund 200.000 Euro. Die Maßnahme war aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Anlagen notwendig geworden.
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